Pandemie

Stormarns Corona-Inzidenz sinkt in Richtung 50er-Marke

Auch die Impfungen – hier im Reinbeker Zentrum – zeigen offensichtlich Wirkung.

Auch die Impfungen – hier im Reinbeker Zentrum – zeigen offensichtlich Wirkung.

Foto: Ann-Kathrin Schweers / BGZ

Gesundheitsamt des Kreises meldet am Himmelfahrtstag zwölf Neuinfektionen. Sind bald weitere Lockerungen möglich?

Bad Oldesloe.  Die Corona-Inzidenz in Stormarn nähert sich der wichtigen 50er-Grenze an, die weitere Lockerungen ermöglicht. Das Gesundheitsamt des Kreises meldete am Himmelfahrtstag (Stand 13.30 Uhr) einen Wert von 54,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch waren es noch 64,7 und am Dienstag 66,8.

Die meisten Ansteckungen gab es in den vergangenen sieben Tagen bis Mittwoch erneut in Bad Oldesloe (31) und Ahrensburg (23). Jeweils 14 neue Corona-Fälle meldeten die Städte Glinde und Reinbek, 13 waren es in Ammersbek und elf in Barsbüttel. In den übrigen Kommunen blieb es bei einstelligen Zahlen. Nur zwei neue Fälle kamen beispielsweise im Amt Siek dazu, je drei in den Gemeinden Trittau und Großhansdorf und sechs in Bargteheide.

Alten- und Pflegeheime bleiben weiter coronafrei

Von Mittwoch- auf Donnerstagnachmittag registrierte das Gesundheitsamt kreisweit zwölf Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten Covid-19-Fälle liegt nun bei 6793. Akut erkrankt sind 303 Stormarner, 6195 gelten als genesen. 295 Menschen sind gestorben.

Unterdessen breiten sich die Corona-Mutationen weiter aus. Seit Beginn der Untersuchungen wurden sie in Stormarn in 1129 Fällen festgestellt.

Einzelfälle in zwei Kitas und zwölf Schulen

Alten- und Pflegeheime sind auch in dieser Woche coronafrei. Dagegen sind sieben Firmen betroffen. 31 Mitarbeiter haben sich infiziert, 15 von ihnen wohnen im Kreis Stormarn. In zwei Kitas und zwölf Schulen wurde bei insgesamt 16 Personen eine Infektion nachgewiesen. „Es gibt dort keine Ausbrüche“, sagt Kreissprecher Gregor Tuscher. Stattdessen handele es sich um Einzelfälle. Die Ansteckungen seien vornehmlich auf den Freizeit- und Haushaltsbereich zurückzuführen.

Das übrige Ausbruchsgeschehen ist laut Tuscher diffus und lässt sich weder regional noch auf weitere Personengruppen eingrenzen.

( kx/jjd )

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