Naturschutz

Störche in Stormarn starten in die Brutsaison

Tangstedt, Brookring: Ein Storch ist angekommen. (büh) - Fotos: Florian Büh | www.Journalist.Hamburg

Tangstedt, Brookring: Ein Storch ist angekommen. (büh) - Fotos: Florian Büh | www.Journalist.Hamburg

Foto: Florian Büh

Es sind schon 29 Nester besetzt. Weitere Störche folgen in den nächsten Wochen. Vergangenes Jahr wurden 32 Junge aufgezogen.

Stormarn.  Die ersten Störche brüten wieder. „Derzeit sind in Stormarn schon 29 Nester besetzt“, sagt Andreas Hack, stellvertretender Vorsitzender des Naturschutzbundes (Nabu) Bad Oldesloe. Die Tiere haben in Spanien den Winter verbracht. Weitere Störche werden in den kommenden Wochen erwartet, sie haben einen weiteren Weg, kommen aus Afrika und nehmen die Türkei-Route.

„Vergangenes Jahr hatten wir 39 Storchenpaare“, sagt Hack. Mit einer ähnlichen Zahl rechnen der Storchenschutz-Gebietsbetreuer und seine Kollegin Kerstin Kommer auch diesmal. Zu ihren Aufgaben gehören die Bestandsfortschreibung, die Inobhutnahme verunglückter Tiere und die Koordination von Maßnahmen zum Erhalt der Storchenhorste. Die vom Nabu Bad Oldesloe betreuten Storchenhorste sind über das gesamte Kreisgebiet verteilt.

In Poggensee wird eine Neuansiedlung von Störchen erwartet

In Braak wird derzeit der Versuch unternommen, eine Brut in einer Kopflinde, also einem Baum, aufzuziehen. Auch in Poggensee wird eine Neuansiedlung erwartet. Derzeit ist es noch zu trocken, damit die Störche ausreichend Nahrung wie etwa Regenwürmer finden. Außerdem muss es für die Tiere noch wärmer werden.

Im zurückliegenden Jahr haben 32 Storchenpaare in Stormarn erfolgreich Junge aufgezogen. Mit sechs Storchenpaaren war Bargfeld-Stegen erneut die Hochburg im Kreisgebiet. Beliebter war bei den Störchen in Schleswig-Holstein lediglich Bergenhusen (Kreis Schleswig-Flensburg). Dort lassen sich in jedem Jahr um die 20 Weißstorchenpaare nieder, um ihre Jungen im Dorf großzuziehen.

www.nabu-badoldesloe.de

( hpcs )

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