Corona-Notbremse

Mehr Polizei-Kontrollen im Herzogtum und in Stormarn

Ein Streit um die Maskenpflicht hat in Meschede zu einem Einsatz der Polizei geführt.

Ein Streit um die Maskenpflicht hat in Meschede zu einem Einsatz der Polizei geführt.

Foto: Rene Traut

In beiden Kreisen greift ab Sonnabend die Bundes-Notbremse und somit auch eine Ausgangssperre. Wie die Polizei darauf reagiert.

Bad Oldesloe/Ratzeburg. Im Herzogtum Lauenburg und in Stormarn gelten ab dem morgigen Sonnabend strengere Corona-Regeln. Drei Tage in Folge hatten beide Kreise den Corona-Grenzwert von 100 überschritten. Deshalb wird nun die Bundes-Notbremse gezogen. Und das bedeutet unter anderem, dass in der Zeit von 22 bis 5 Uhr eine Ausgangssperre gilt. Die Polizeidirektion Ratzeburg reagiert nun auf die gesetzlichen Veränderungen mit einer Erhöhung ihrer Präsenz.

Polizei zeigt in Stormarn und im Herzogtum Lauenburg mehr Präsenz

Die Sprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg, Jaqueline Fische, weist darauf hin, dass die Maßnahmen im engen Austausch mit den Berantwortlichen der Kreise abgestimmt wurden. "Einsatzkräfte der 1. Einsatzhunderschaft Eutin unterstützen die Polizeidirektion Ratzeburg bei ihrer Erhöhung der sichtbaren Präsenz und Kontrolltätigkeit in beiden Kreisen", so Fischer.

Bei den Kontrollen werde es darum gehen, einen berechtigten Grund für einen Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder einer Unterkunft zu prüfen. "Wir erwarten, dass sich die überwiegende Mehrheit der Bürger an die gesetzlichen Beschränkungen halten wird. Die Polizei wird bürgerorientiert und auf Kommunikation ausgerichtet handeln", so Fischer weiter.

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( isa )

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