Jugendoffensive

20-Jähriger ist neuer Chef der SPD Bargteheide

Lutz Kastendieck
Der 20-Jährige Aaron Bedey ist am 22. März 2021 zum Ortsvorsitzenden der SPD Bargteheide gewählt worden.

Der 20-Jährige Aaron Bedey ist am 22. März 2021 zum Ortsvorsitzenden der SPD Bargteheide gewählt worden.

Foto: Timon Kronenberg

Aaron Bedey löst Mehmet Dalkilinc ab, der sich auf Fraktionsvorsitz und Aufgaben im Kreisvorstand konzentriert.

Bargteheide.  Der SPD-Ortsverein Bargteheide hat eine neue Führung: Auf der Jahresversammlung wurde Aaron Bedey einstimmig, bei einer Enthaltung, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 20-Jährige folgt auf Mehmet Dalkilinc, der sich künftig auf den Fraktionsvorsitz und seine Tätigkeit im SPD-Kreisvorstand konzentrieren will. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in einem jungen Team und hoffe, einiges bewegen zu können“, sagt Bedey.

Der Jungpolitiker hat im vergangenen Jahr sein Abitur an der Anne-Frank-Schule gemacht und will vom kommenden Jahr an Jura in Hamburg oder Kiel studieren. Eigenem Bekunden zufolge hat er sich schon immer für Politik interessiert und ist in einer sozialdemokratisch geprägten Familie aufgewachsen.

Weiterer 20-Jähriger zum Beisitzer gewählt

„Ich bin bereits kurz vor meinem 18. Geburtstag in die SPD eingetreten, weil ich es wichtig finde, sich gesellschaftlich zu engagieren und für mehr soziale Gerechtigkeit zu kämpfen“, sagt Bedey, der auch stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos ist. Das Spannende an der Kommunalpolitik sei, dass konkrete Maßnahmen und Ideen direkt vor Ort umgesetzt werden könnten.

Gerade in der Bargteheider Politik gebe es aber noch zu wenig junge Menschen. „Dabei werden so viele Entscheidungen getroffen, die gerade die Jugend direkt betreffen“, so Bedey. Deshalb begrüße er es sehr, dass seine Partei mit dem deutlich verjüngten Vorstand ein Zeichen setze. Denn neben Gerrit Kronenberg wurde mit Leon Fischer ein weiterer 20-Jähriger einstimmig zum Beisitzer gewählt. „Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass Bargteheide weiterhin eine attraktive, lebens- und liebenswerte Stadt bleibt“, so Fraktionschef Mehmet Dalkilinc.

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