Kriminalität

Kripo gelingt neuer Schlag gegen den Drogenhandel

Bei den Durchsuchungen in Stormarn und Herzogtum Lauenburg stellte die Polizei größere Mengen an Betäubungsmitteln sicher.

Bei den Durchsuchungen in Stormarn und Herzogtum Lauenburg stellte die Polizei größere Mengen an Betäubungsmitteln sicher.

Foto: Revierfoto / imago

Wohnungen von zwei Männern in Stormarn und Herzogtum Lauenburg durchsucht. Polizei greift Dienstagabend bei verdächtiger Lieferung zu.

Bad Oldesloe.  Nur fünf Tage nach der Festnahme von fünf mutmaßlichen Dealern in Lübeck, ist der Kriminalpolizei ein weiterer Schlag gegen den illegalen Drogenhandel gelungen. Bei zwei Wohnungsdurchsuchungen in Gemeinden der Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg in der Nacht zum Mittwoch wurden zwei Männer im Alter von 37 und 32 Jahren festgenommen und größere Mengen an Betäubungsmitteln sichergestellt.

Polizei beobachtete verdächtige Lieferungen per Pkw

Der 32-Jährige war wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Drogen „in nicht geringer Menge“ bereits seit Längerem ins Visier der Ermittler geraten. Dem 37-Jährigen wird laut Kriminalinspektion Bad Oldesloe Beihilfe vorgeworfen. Im Rahmen von intensiven Observationen konnten die Beamten am Dienstagabend verdächtige Lieferungen mit einem Pkw am Wohnort des 37-Jährigen beobachten, die der 32-Jährige offenbar überwachte.

Bei anschließenden Durchsuchungen der Wohnungen beider Männer wurden gut zwei Kilogramm Kokain und etwa 270 Gramm Amphetamin im Schuppen des Älteren der beiden gefunden. Die Durchsuchung bei dem Jüngeren blieb indes erfolglos. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass der 32-Jährige die Betäubungsmittel gewinnbringend verkaufen und der 37-Jährige sie in seinem Auftrag verwahren sollte.

Bezug zu Polizeieinsatz mit Suchhunden nicht bestätigt

Beide Beschuldigte wurden vorläufig festgenommen und am Mittwoch dem Haftrichter am Amtsgericht Lübeck vorgeführt.

Ob ein größerer Polizeieinsatz mit Suchhunden in der Nacht zum Mittwoch in Trittau im Zusammenhang mit dem Schlag gegen den Drogenhandel stand, wollten dieser Redaktion weder die Polizeidirektion Ratzeburg, noch die Staatsanwaltschaft Lübeck bestätigen.

( luka )

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