Zarpen

Geflügelpest bei totem Wildvogel in Stormarn bestätigt

Auf einem Schild steht "Geflügelpest - Beobachtungsgebiet".

Auf einem Schild steht "Geflügelpest - Beobachtungsgebiet".

Foto: Nicolas Armer / dpa

Institut in Greifswald stellt Virustyp H5N8 bei einem verendetem Kranich fest. Das Tier wurde in der Gemeinde Zarpen gefunden.

Bad Oldesloe.  Die Geflügelpest hat jetzt auch den Kreis Stormarn erreicht: Bei einem verendeten Kranich, der in der Gemeinde Zarpen gefunden wurde, ist der Virustyp H5N8 festgestellt worden. Das habe das Friedrich-Loeffler-Institut in Greifswald bestätigt, berichtet Kreisverwaltungssprecher Michael Drenckhahn. Zuvor war die Geflügelpest in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg, Steinburg, Ostholstein, Schleswig-Flensburg, Plön, Pinneberg, Herzogtum Lauenburg sowie in der kreisfreien Stadt Neumünster nachgewiesen worden.

Während der Virustyp für Wasser- und Greifvögel tödlich endet, gibt es bislang keine Nachweise für eine Übertragung des Erregers auf den Menschen. Um Nutzgeflügel zu schützen, gilt für Hühner, Gänse und Co. bereits seit dem 10. November eine landesweite Stallpflicht. Wer einen verendeten Wildvogel findet, sollte sich unter der Telefonnummer 04531/160-1324 beim Kreis-Veterinäramt melden.

( tj )

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