Mediennutzung

Hotline: Experten beantworten Fragen zu Computerspielsucht

Ein Spieler testet auf der Computer-Spielemesse Gamescom neue Computerspiele.

Ein Spieler testet auf der Computer-Spielemesse Gamescom neue Computerspiele.

Foto: imago stock / imago

Zeiten der Computernutzung haben laut einer Studie stark zugenonmmen. Daher bietet DAK Gesundheit telefonische Hilfe und Beratung an.

Ahrensburg.  Social Media und Gaming auf dem Handy oder am Computer sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken und waren vor allem während des Corona-Lockdowns für viele eine willkommene Möglichkeit des Zeitvertreibs. Laut einer Studie von DAK Gesundheit und Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben die Zeiten der Mediennutzung tagsüber von Herbst 2019 auf Frühjahr 2020 um 75 Prozent zugenommen.

Rund drei Prozent sind ein Alarmzeichen

Eine alarmierende Zunahme, hatten doch bereits vor einem Jahr zehn Prozent der Minderjährigen ein riskantes Nutzungsverhalten. Rund drei Prozent erfüllten sogar die Kriterien einer Computerspielabhängigkeit mit Entzugserscheinungen, Kontrollverlusten oder Gefährdungen für sich und andere.

„Als Reaktion darauf wollen wir die Früherkennung verbessern und unkompliziert Hilfe und Beratung anbieten“, sagt Sabrina Gregersen, Leiterin des DAK-Servicezentrums in Ahrensburg. Am Donnerstag, 29. Oktober, bekommen Betroffene und deren Angehörige bei einer Telefon-Hotline Antworten auf ihre Fragen. Experten des UKE und der Krankenkasse beraten unter der kostenlosen Nummer 0800/280 02 00 zwischen 10 und 16 Uhr. Das Serviceangebot können Kunden aller Krankenkassen nutzen.