Sitzung

Ahrensburg verschiebt Diskussion über Straßennamen

Ahrensburg will umstrittene Straßennamen überprüfen.

Ahrensburg will umstrittene Straßennamen überprüfen.

Foto: Thomas Jaklitsch

Sitzung der Stadtverordneten findet abruptes Ende. Einige Punkte der Tagesordnung werden vertagt, weil es im Sitzungssaal zu kalt ist.

Ahrensburg. Es war 21.48 Uhr am Montagabend, als die Sitzung der Ahrensburger Stadtverordneten ein abruptes Ende fand. Die Politiker stimmten mit großer Mehrheit dem Antrag von Detlef Steuer (WAB) zu, die noch ausstehenden Punkte der Tagesordnung „wegen der Kälte im Sitzungssaal“ zu vertagen. Er sagte: „Es bringt nichts, wenn wir nächste Woche alle wegen einer Erkältung zum Corona-Test müssen.“

Nächste Versammlung Ende Oktober

Zum Hintergrund: Wegen der Pandemie treffen sich die Stadtverordneten seit Juni in der Sporthalle der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule, die aus Gründen des Infektionsschutzes während der Versammlungen gut durchlüftet wird. Dieses Mal hatte Bürgervorsteher Roland Wilde (CDU) alle 60 Minuten eine 15-minütige Lüftungspause vorgesehen. Das führte dazu, dass sich Politiker und Besucher im Laufe des Abends immer enger in ihre Jacken kuschelten.

Als die Sitzung abgebrochen wurde, war erst gut die Hälfte der Tagesordnung abgearbeitet. Über den viel diskutierten Antrag, alle Straßennamen in Ahrensburg zu überprüfen, war noch nicht beraten worden. Wie berichtet, soll eine Kommission eingesetzt werden, um die historischen Personen zu bewerten. Die nächste Stadtverordnetenversammlung ist nun für Montag, 26. Oktober, geplant. Dann soll in der Turnhalle des Eric-Kandel-Gymnasiums getagt werden.

( jjd )

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