Ausstellung

Künstler zeigt in Reinbek Plastiken voller Melancholie

Die antike Vorklassik hat Wolfgang Friedrich inspiriert.

Die antike Vorklassik hat Wolfgang Friedrich inspiriert.

Foto: Wolfgang Friedrich

Schau im Schloss präsentiert Arbeiten von Bildhauer Wolfgang Friedrich. Thomas Sello führt bei der Vernissage am Sonntag ins Werk ein.

Reinbek.  Einen Blick hinter die Kulissen der künstlerischen Arbeit des Rostocker Bildhauers Wolfgang Friedrich ermöglicht eine neue Ausstellung im Schloss Reinbek, die am Sonntag eröffnet wird. Friedrich, 1947 in Torgau geboren, ist einer der bekanntesten Bildhauer Mecklenburg-Vorpommerns. Viele seiner Arbeiten stehen im öffentlichen Raum in vielen Städten des Landes.

Architektonische Elemente kennzeichnen die Werke

Vor allem Wachs, Gips, Ton und Bronze gehören zu den Materialien, die der Bildhauer und Zeichner in seinem Schaffensprozess verwendet. Blei- und Kupferbleche, Stein und Stahl ergänzen die Arbeiten. Mit seinen begleitenden Zeichnungen und Radierungen denkt Friedrich oft Skulpturen oder Architekturen weiter. Kennzeichnend für seine Arbeiten seien architektonische Elemente, fragmentarisch, spielerisch, humorvolle Komponenten, aber auch Melancholie und Verletzlichkeit, wie es in einer Mitteilung des Schlosses heißt.

Die Vernissage der Ausstellung „Depot“ beginnt am Sonntag, 27. September, um 11.30 Uhr im Reinbeker Schloss (Schlossstraße 5). Zur Einführung spricht Thomas Sello, ehemaliger Leiter der Museumspädagogik der Kunsthalle Hamburg. Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar zu sehen sein (Mi-So, 10-17 Uhr). Der Eintritt kostet 3 Euro.