Neubauvorhaben

Neue Leitstelle soll künftig Polizeieinsätze koordinieren

Die Einsätze von Polizei und Rettungskräften sollen durch die neue Leitstelle noch besser aufeinander abgestimmt werden.

Die Einsätze von Polizei und Rettungskräften sollen durch die neue Leitstelle noch besser aufeinander abgestimmt werden.

Foto: peter wuest / dpa

Aufnahme des Betriebs am Standort Lübeck soll spätestens 2026 erfolgen. Auch für Kreis Stormarn und Herzogtum Lauenburg zuständig.

Lübeck.  Das Land Schleswig-Holstein arbeitet an seiner dritten Kooperativen Regionalleitstelle. Geplant ist ein Neubau auf dem Grundstück der derzeitigen Feuerwache 2 in Lübeck, der etwa 40 Millionen Euro kosten soll. Die Leitstelle soll spätestens 2026 ihren Betrieb aufnehmen. „Ich freue mich sehr, dass wir nach Harrislee und Elmshorn künftig auch für den Lübecker Raum eine Kooperative Regionalleitstelle haben werden“, sagte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts.

Synergien der Leitstellen lassen sich besser ausnutzen

Laut Geerdts gebe es mit den bisherigen Standorten durchweg „sehr gute Erfahrungen“. So könnten die Einsätze von Polizei und Rettungskräften noch besser aufeinander abgestimmt und koordiniert werden. „Die Synergien der Leitstellen lassen sich unter einem Dach bestmöglich ausnutzen.“

Nach ihrer Fertigstellung werden durch die neue Regionalleitstelle nicht nur die Einsätze der Kooperationspartner in Lübeck koordiniert, sondern auch die Polizeieinsätze in den Kreisen Ostholstein, Stormarn und Herzogtum-Lauenburg. Damit füge sie sich ideal in das übergreifende Konzept der neuen Hauptfeuerwache ein, deren sämtliche Fachabteilungen am Standort zentralisiert würden.

Kooperation hat einsatztaktische und wirtschaftliche Gründe

Die enge Verzahnung soll künftig ein aufwachsendes Führungskonzept ermöglichen, das Alltags- wie auch Großschadenslagen für Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz von einem Ort aus abbildet. Für Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau ist die Kooperation aus wirtschaftlicher wie aus einsatztaktischer Sicht erstrebenswert. „Der wirtschaftliche Vorteil ergibt sich zum einen aus der gemeinsam genutzten Einsatzleittechnik, zum anderen aus den geteilten Kosten beim Gebäude und Gebäudebetrieb“, so Jan Lindenau.