Großvorhaben

Reinbek diskutiert über neues Gewerbegebiet mit Witzhave

Reinbek und Witzhave denken über ein gemeinsames Gewerbegebiet nach. Das kann viele Vorteile bringen, muss aber auch bestimmte Kriterien erfüllen.

Reinbek und Witzhave denken über ein gemeinsames Gewerbegebiet nach. Das kann viele Vorteile bringen, muss aber auch bestimmte Kriterien erfüllen.

Foto: Lino Mirgeler / dpa

Bauausschuss informiert sich über Möglichkeiten des interkommunalen Projekts bei seiner Sitzung am morgigen Dienstag, 15. September.

Reinbek. Über die Möglichkeiten eines gemeinsamen Gewerbegebietes wollen sich die Politiker des Reinbeker Bauausschusses während ihrer Sitzung am Dienstag, 15. September, informieren. Es gibt zwar einen Beschluss, wonach Bürgermeister Björn Warmer gemeinsam mit der Gemeinde Witzhave die Ansiedlung eines interkommunalen Gewerbegebietes zwischen dem Stadtteil Büchsenschinken und der Autobahnausfahrt Witzhave an der A 24 auf den Weg bringen soll. Das Projekt stehe jedoch noch ganz am Anfang, sagt Bauamtsleiter Sven Noetzel: „Es hat bisher nur Treffen gegeben, aber noch keine Entscheidungen.“ Witzhave stehe der Idee jedoch positiv gegenüber.

Zusammenarbeit bringt Kommunen Vorteile

Hintergrund ist die Neuaufstellung der Regionalplanung des Landes Schleswig-Holstein und die Fortschreibung des Landesentwicklungsplans. „Kommunen haben mehr Möglichkeiten, wenn sie sich zusammentun“, sagt Noetzel. Die Kriterien für die Entwicklung eines gemeinsamen Gewerbegebiets, dazu zählt unter anderem die ökologische Verträglichkeit, könnten erfüllt werden. Die Sitzung am Dienstag im Sachsenwald-Forum (Hamburger Straße 4-8) beginnt um 19.30 Uhr.

( st )

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