Todesursache

Brandopfer von Großhansdorf ist wohl am Rauchgas erstickt

Das  Feuer hat das Doppelhaus in Großhansdorf völlig zerstört

Das Feuer hat das Doppelhaus in Großhansdorf völlig zerstört

Foto: Harald Klix

18-Jährige war bei Feuer ums Leben gekommen. Kohlenstoffmonoxidvergiftung nach Angaben der Polizei wohl die Todesursache.

Grosshansdorf.  Die 18-Jährige, die bei der Brandtragödie in Großhansdorf ums Leben gekommen ist, ist offensichtlich erstickt. Das hat die Obduktion ergeben. „Sehr wahrscheinlich ist eine Kohlenstoffmonoxidvergiftung todesursächlich“, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck dem Abendblatt.

16-Jährige, die mit in dem Gebäude war, konnte sich retten

Kohlenmonoxid ist sowohl farb- als auch geruchlos. Tückisch ist, dass man die Vergiftung in der Regel nicht selbst bemerkt. Sie kann schnell zu tiefer Bewusstlosigkeit führen.

Das Feuer war am Donnerstag, 3. September, in einer Doppelhaushälfte am Ostlandstieg ausgebrochen. Laut Ermittlung der Sachverständigen lag der Brandherd im Schlafzimmer im Dachgeschoss. Der Alarm wurde um 10.44 Uhr ausgelöst. Eine 16-Jährige, die mit in dem Gebäude war, konnte sich ins Freie retten. Als die Feuerwehr in der schmalen Wohnstraße eintraf, stand der Dachstuhl bereits in Flammen.

Komplett gelöscht war der Brand erst nach fünf Stunden. Beide Haushälften sind nicht mehr bewohnbar. Die Besitzer kamen bei Verwandten unter.