Ausbau

Mehr Sicherheit durch Licht für Reinbeks Radfahrer

Der ADFC fordert auf der Hamburger Straße Richtung Landesgrenze (L223) mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger.

Der ADFC fordert auf der Hamburger Straße Richtung Landesgrenze (L223) mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger.

Foto: Susanne Tamm

Stadtverordnete geben das Geld für den Ausbau der Fahrradwege nur häppchenweise frei. Eine Lösung bahnt sich im Bauausschuss an.

Reinbek. Für den Ausbau des Radwegenetzes haben die Reinbeker Stadtverordneten jetzt vorerst nur 140.000 Euro für die Asphaltierung zweier Wegabschnitte zwischen Schönningstedt und Alt-Reinbek freigegeben. Auf den übrigen bereitgestellten 160.000 Euro für die Verbesserung der Beleuchtung an einigen Radwegen ließen sie den Sperrvermerk noch stehen – warum, ist unklar. Doch offenbar haben die Fraktionen das Thema im Arbeitskreis Radwegenetz weiter diskutiert. Jetzt bahnt sich eine Lösung im Bauausschuss am Dienstag, 15. September, an.

Laternen werden auch Am Krähenwald aufgestellt

Zu den geplanten Verbesserungen zählt unter anderem auch eine Beleuchtung an der Landesstraße 223, an der im Dezember 2019 abends ein Fußgänger (42) überfahren worden war. Es soll aber auch eine Verbesserung einer Nord-Süd-Verbindung parallel zur K 80 durch eine Asphaltierung vorhandener Wege für Radfahrer und Fußgänger geben. Die Route soll unter anderem über die Lohbrügger Straße führen. Dafür soll auf beiden Seiten neben dem Pflaster ein Streifen asphaltiert werden.

Die Laternen sollen unter anderem auch die Oher Straße zwischen Schönningstedt und Ohe erhellen, Am Sportplatz zwischen Neuschönningstedt und Ohe wie auch an der Steinerei: Dort ist eine Beleuchtung zwischen Hermann-Körner-Straße und dem Einkaufszentrum Schönningstedt sowie an der Steinerei bis zur Schützenstraße vorgesehen.

Auch Am Krähenwald werden am Radweg in Verlängerung der Straße Schaumanns Kamp bis zur Bille Laternen aufgestellt. Zudem sollen die Waldwege westlich der Loddenallee und südlich Hinschendorf ausgeleuchtet werden.