Projekt

Elmenhorst eröffnet eine Boulebahn für Jedermann

Fürs erste Anspielen trafen sich Randolf Knudsen, Volker Srugis, Bürgermeister Norbert Ohl, Jörn Burmeister und Karen Rinas (v.l.) auf der neuen Boulebahn vor dem Mehrzweckgebäude in Elmenhorst.

Fürs erste Anspielen trafen sich Randolf Knudsen, Volker Srugis, Bürgermeister Norbert Ohl, Jörn Burmeister und Karen Rinas (v.l.) auf der neuen Boulebahn vor dem Mehrzweckgebäude in Elmenhorst.

Foto: Gemeinde Elmenhorst / HA

Bürgermeister und Gemeindevertreter weihen Projekt ein, das von AktivRegion Alsterland gefördert wird und zur Ortsentwicklung gehört.

Elmenhorst. Südfranzösisches Flair könnte künftig vor dem Mehrzeckgebäude an der Schulstraße in Elmenhorst aufkommen, wenn die Boulebahn von den Bürgern so angenommen wird, wie es sich die Gemeinde erhofft. An diesem Sonnabend wird die neu angelegte, barrierefreie Doppelbahn für das französische Kugelspiel, dessen korrekter Name „Pétanque“ lautet, offiziell von Elmenhorsts Bürgermeister Norbert Ohl (Wählergemeinschaft Unabhängige Bürger Elmenhorst) und weiteren Gemeindevertretern eingeweiht. Alle Bürger sind zum Anspielen eingeladen, die eisernen Boulekugeln dafür stellt die Gemeinde bereit.

Bahn soll neuer Treffpunkt für Jung und Alt sein

Die Boulebahn ist Teil des 2019 erstellten Ortsentwicklungskonzepts, bei dem auch Anregungen der Einwohner berücksichtigt wurden. Zwei Bürgerwerkstätten, thematische Arbeitsgruppen und von den Elmenhorstern ausgefüllte Fragebögen hatten für die inhaltliche Grundlage des Konzepts gesorgt, das für die kommenden zehn bis 15 Jahre ausgelegt ist. Für den Bau der Boulebahn konnte die Gemeinde Fördermittel der AktivRegion Alsterland in Höhe von rund 13.000 Euro in Anspruch nehmen. Die Gesamtbaukosten lagen bei knapp 16.000 Euro, so Karen Rinas, Gemeindevertreterin der Wählergemeinschaft Unabhängige Bürger Elmenhorst.

Die Bahn erfülle den Standard nach Europäischem Wettbewerbs-Maßstab und soll ein neuer Treffpunkt für Jung und Alt im Dorf werden, so Rinas. „Die Boulebahn soll die Lebensqualität im Dorf erhöhen, dadurch, dass Menschen sich treffen, spielen, reden, lachen, verlieren und gewinnen.“