Verkehrsbehinderung

Im September droht ein Engpass in Ahrensburgs Innenstadt

Aus Richtung Hamburg kommende Fahrzeuge können nicht mehr rechts abbiegen, müssen die Umleitung durch die Innenstadt nehmen.

Aus Richtung Hamburg kommende Fahrzeuge können nicht mehr rechts abbiegen, müssen die Umleitung durch die Innenstadt nehmen.

Foto: Harald Klix

Verkehrsknoten AOK-Kreuzung ist nach Wasserrohrbruch rund vier Wochen gesperrt. Bis zu 30.000 Fahrzeuge passieren täglich den Bereich.

Ahrensburg.  Autofahrer sollten die Ahrensburger Innenstadt im September nach Möglichkeit meiden. Der wichtigste Verkehrsknotenpunkt – die sogenannte AOK-Kreuzung (Hamburger Straße/Woldenhorn/An der Reitbahn) – ist seit Montag eine Großbaustelle und deshalb weitgehend gesperrt. Die Zufahrt zum und vom Woldenhorntunnel ist nicht mehr möglich.

Kreuzung ist ein verkehrliches Nadelöhr

Auslöser ist ein Wasserrohrbruch. Hamburg Wasser tauscht eine Hauptversorgungsleitung aus. Dafür muss die Kreuzung, die ihren Namen vom Kundencenter der AOK Nordwest hat, aufgebaggert werden. Die Reparatur dauert voraussichtlich vier Wochen.

Mit bis zu 30.000 Fahrzeugen täglich ist die Kreuzung das verkehrliche Nadelöhr in Ahrensburg. Zum Auftakt der Bauarbeiten stauten sich die Autos vor allem auf der Hamburger Straße aus Richtung Hamburg. Die Schlange wuchs im Berufsverkehr auf mehrere Hundert Meter an. Die ausgeschilderte Umleitung, die auch alle schweren Lastwagen nehmen müssen, führt am Rathausplatz vorbei zurück zur Bahntrasse.

Hauptleitung stammt aus den 1930ern

„Glücklicherweise ist der Schaden früh entdeckt worden“, sagt Stephan Schott, Leiter des Fachdienstes Straßenwesen im Rathaus. Am vergangenen Donnerstag sei Wasser auf der Fahrbahn aufgefallen. Daraufhin wurde die Hauptleitung, die noch aus den 1930er-Jahren stamme, abgeschaltet. Das Wasser versickerte, drückte aber wieder an die Oberfläche, als die Leitung erneut freigegeben wurde. Da war klar, dass dort ein Leck sein musste.

„Ein schlagartiger Rohrbruch hätte schlimme Folgen haben können“, so Schott. Der Wasserdruck hätte sich in einer bis zu 30 Meter hohen Fontäne entladen, zudem hätte sich ein Krater auf der Straße bilden können. Während der Reparatur ist die Trinkwasserversorgung über andere Leitungen gesichert.