Fahrbahn zu eng

Anwohner aus Tangstedt fordern Einbahnstraße

Ein Schild weist auf eine Einbahnstraße hin.

Ein Schild weist auf eine Einbahnstraße hin.

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Zu enge Fahrbahn und gefährlicher Begegnungsverkehr – Bewohner des Ortsteils Wilstedt wollen deswegen Unterschriftenliste vorlegen.

Tangstedt. Viele Anwohner in Wilstedt wünschen sich offenbar eine dauerhafte Einbahnstraßenregelung für den Kraienkamp sowie den östlichen Abschnitt des Kringelwegs bis zum Dorfring. Dem Bauausschuss wird in der kommenden Sitzung am Dienstag, 25. August (19.30 Uhr, Turnhalle, Schulstraße 13) eine Liste mit mehreren Dutzend Unterschriften vorgelegt. Dazu hat die Nachbarschaftsinitiative eine Kurz-Präsentation erstellt, um ihre Forderung zu untermauern. Zur Erinnerung: Als die Harksheider Straße 2019 saniert wurde, hatte die zuständige Straßenverkehrsbehörde zeitweise Einbahnstraßen eingerichtet, um den Berufsverkehr aus dem Wohngebiet herauszuhalten.

Der Bauausschuss muss über das Anliegen entscheiden

Dies wurde anschließend wieder aufgehoben, aus Sicht der Wilstedter sind die Probleme aber geblieben: eine zu enge Fahrbahn, gefährlicher Begegnungsverkehr mit Lkw und landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Schäden an Gehwegen und parkenden Autos, Lärm, Abgase, teilweise zu hohe Geschwindigkeit in der 30er-Zone. Eine mögliche Lösung: Fahrzeuge aus westlicher Richtung werden über den Kraienkamp auf die Harksheider Straße geleitet, der Kringelweg wäre zwischen Kraienkamp und Dorfring eine Einbahnstraße in östlicher Richtung.

Der Bauausschuss – und in der Folge die Gemeindevertretung – müssen nun entscheiden, ob sie per Beschluss den Kreis Stormarn darum bitten, die Machbarkeit einer dauerhaften Umstellung zu prüfen.