Pandemie

Corona: 167 Stormarner Firmen erhalten Finanzhilfen

Der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann (CDU)

Der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann (CDU)

Foto: Benjamin Zibner / SPC

Unterstützung für viele Unternehmen aus dem Kreis. Maßnahme soll Folgen der Pandemie und des Lockdowns für die Wirtschaft abfedern.

Ahrensburg. 167 Unternehmen aus dem Süden Stormarns haben nach Angaben des Bundestagsabgeordneten Norbert Brackmann (CDU) während der Corona-Pandemie Finanzhilfen des Bundes durch die bundeseigene Förderbank KfW erhalten. In der Zeit von März bis Ende Juni seien einer Übersicht der KfW zufolge mehr als 94 Millionen Euro an Krediten ausgezahlt worden.

Unternahmen haben Hilfe dankbar angenommen

„Die Bundesregierung hat im März ein beispielloses Hilfspaket für die deutsche Wirtschaft geschnürt, um die Folgen der Corona-Pandemie und des Lockdowns für die Wirtschaft abzufedern“, sagt Brackmann. „Über die bundeseigene Förderbank KfW wurden verschiedene Kredithilfen bereitgestellt, mit denen auch zahlreiche Unternehmen im Süden Stormarns, von Reinbek bis Ahrensburg, Investitionen und Betriebsmittel weiter finanzieren konnten.“ Bei den Corona-Hilfen räume die KfW den Firmen bis zu zwei tilgungsfreie Jahre bei den Krediten ein. „Damit wird den Unternehmen finanzielle Luft zum wirtschaftlichen Überleben gegeben“, sagt der CDU-Politiker zu den Gründen für die große Nachfrage. „Die enorme Summe zeigt, dass die Unternehmen diese Finanzhilfen dankbar angenommen haben, um durch die schwierige Zeit zu kommen.“

Aus der Übersicht, die die Förderbank KfW dem Bundestagsabgeordneten zur Verfügung gestellt hat, geht hervor, dass in dessen Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd in den ersten Monaten der Corona-Pandemie 304 Firmen mit insgesamt knapp 120 Millionen Euro unterstützt wurden. Darunter sind mit 167 Betrieben mehr als die Hälfte aus dem Kreis Stormarn.