Corona-Krise

Das Schloss Tremsbüttel hat den Betrieb komplett eingestellt

Tremsbüttel: Der Hamburger Pharma-Unternehmer Detlef Strathmann steckte mehrere Millionen in Renovierung und Ausbau des Schlosses.

Tremsbüttel: Der Hamburger Pharma-Unternehmer Detlef Strathmann steckte mehrere Millionen in Renovierung und Ausbau des Schlosses.

Foto: Schloss Tremsbüttel

Einrichtung hatte wegen Corona-Restriktionen keine Veranstaltungen mehr ausrichten können. Was aus dem Anwesen wird, ist unklar.

Tremsbüttel.  Nach dem Anfang Juli bestätigten Aus für das Schlosshotel Tremsbüttel hofften viele Stormarner darauf, noch mal ein Abschiedsessen im Restaurant Louise genießen zu können oder von der Caféterrasse über den Park zu blicken. Daraus wird nichts mehr. „Leider müssen wir mitteilen, dass unser Betrieb komplett eingestellt ist“, sagt eine Sprecherin der Geschäftsführung.

Pharma-Unternehmer Detlef Strathmann kaufte das Schloss 1996

Das auf Tagungen, Firmen- und Privatfeiern spezialisierte 50-Zimmer-Haus hatte wegen der Corona-Restriktionen seit Anfang März keine Veranstaltungen mehr ausrichten können. Deshalb war der Umsatz eingebrochen. Dass sich Geschäftsführerin Silke Strathmann, deren Familie das mehr als 120 Jahre alte Herrenhaus auch gehört, zu dem drastischen Schritt entschloss, überraschte dann aber nicht nur die Menschen in dem 2000-Einwohner-Ort.

Der 2001 gestorbene Hamburger Pharma-Unternehmer Detlef Strathmann hatte das Schloss im Juni 1996 gekauft. Er steckte mehrere Millionen in Renovierung und Ausbau. 1997 wurde Hoteleröffnung gefeiert. Was nun aus dem Anwesen wird, ist noch unklar.

( kx )

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