Treffen

170 Konfirmanden beteiligen sich an Camp in Bargteheide

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Morgendliche Andacht beim Konfi-Camp auf der Bargteheider Kircheninsel an der Lindenstraße.

Morgendliche Andacht beim Konfi-Camp auf der Bargteheider Kircheninsel an der Lindenstraße.

Foto: Oliver Wildner

Eine Woche volles Programm zu Gott und der Welt. Coronabedingt nicht auf Fehmarn sondern auf der heimischen Kircheninsel.

Bargteheide.  Normalerweise hat das „KonfiCamp“ der Kirchengemeinde Bargteheide in den vergangenen Jahren stets auf der Insel Fehmarn stattgefunden. Coronabedingt musste es diesmal auf die heimische Kircheninsel verlegt werden. Dennoch preisen die Teilnehmer das viertägige Treffen als „das mit Abstand bestmögliche Camp“ unter den gegebenen Umständen.

Kleinere Gruppen als normalerweise üblich

„Als klar war, dass wir nicht wie üblich elf Tage am Flügger Strand ins Zeltlager fahren können, haben unsere siebzig Teamer die Ärmel hoch gekrempelt und das Camp eben vor Ort ausgerichtet“, so Pastor Andreas Feldten. Herausgekommen sei ein Vier-Tage-Konzept mit Aktionen an vier Kirchen für insgesamt 22 Unterrichtsgruppen.

In zwei Durchgängen haben sich je 85 Konfirmanden auf dem Gelände an der Lindenstraße über Gott und die Welt ausgetauscht, gelernt, gesungen, musiziert, gemalt, gebastelt und gefeiert – selbstredend alles unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften. Dazu wurden deutlich kleinere Gruppen als sonst üblich gebildet, die in Lernzelten, im Luther-Haus, in der Wolke 3 und in der Outdoorküche zusammenkamen.

Geschlafen wurde in heimischen Betten

„Die reduzierte Gruppengröße hat die Gespräche und Diskussionen über Werte, Glaubens- und Lebensfragen viel intensiver gemacht“, befanden Gero und Vicky unisono, die das KonfiCamp vor einigen Jahren selbst besuchten und nun als Teamer eine Gruppe leiteten.

Geschlafen wurde in heimischen Betten. Auftakt war jeden Tag um 10 Uhr mit einer Videoandacht, die parallel auch in den Camps in Eichede, Bargfeld-Stegen und Trittau übertragen wurde. „Ohne die Teamer und die vielen Helfer an den einzelnen Standorten hätte das alles aber sicher nicht so gut funktioniert“, sagt Camp-Leiter Oliver Wildner. Und wurde von Alexandra aus Hammoor in dieser Einschätzung vollauf bestätigt: „Das war alles total schön, ich habe mich echt wohlgefühlt.“

( luka )

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