Neue Statistik

Immer mehr Stormarner Schüler machen ihr Abitur

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Fünfzig Prozent aller Schüler im Kreis Stormarn erreichen die allgemeine Hochschulreife (Symbolbild).

Fünfzig Prozent aller Schüler im Kreis Stormarn erreichen die allgemeine Hochschulreife (Symbolbild).

Foto: Andrea Warnecke / picture alliance

Neue Zahlen zum landesweiten Vergleich der Kreise veröffentlicht. Niedrigste Quote bei Arbeitslosen und Schulabgängern ohne Abschluss.

Ahrensburg. Die Hälfte der Absolventen in Stormarn schließt die Schule mit dem Abitur ab. Das geht aus dem neuen Kreismonitor Schleswig-Holstein hervor, den das Statistikamt Nord jetzt veröffentlicht hat. Stormarn steht damit im Kreisvergleich an der Spitze und liegt deutlich über dem Landesschnitt von 35,4 Prozent. In Nordfriesland und im Kreis Plön beispielsweise erlangt nur rund jeder fünfte Absolvent die allgemeine Hochschulreife.

Durchschnittsalter der Bürger steigt kontinuierlich

In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Abiturienten in Stormarn stark gestiegen. Von 31,6 Prozent im Jahr 2005 auf 49,9 Prozent im Jahr 2018. Gleichzeitig ging der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss von 6,7 auf 5,0 Prozent zurück. Damit weist Stormarn den niedrigsten Wert in Schleswig-Holstein auf. Der Kreismonitor vergleicht die 15 Kreise und kreisfreien Städte anhand von 33 Merkmalen zu den Themen Bevölkerung, Sozialstruktur, Wohnen, Bildung, Wirtschaft, Finanzen, Tourismus und Flächennutzung – meist bezogen auf das Jahr 2019. Er ist kostenlos auf der Internetseite des Statistikamtes unter www.statistik-nord.de abrufbar.

Das Durchschnittsalter der Stormarner lag zum Jahresende 2019 bei 45,7 Jahren und ist seit 2005 kontinuierlich gestiegen (damals 43 Jahre). 244.156 Menschen leben im Kreis, der Ausländeranteil beträgt 7,7 Prozent. Die Einpendlerquote beziffert das Statistikamt Nord auf 57,4 Prozent, die Auspendlerquote auf 61,4 Prozent. Stormarn hat der Statistik zufolge einen Überschuss an Auspendlern von knapp 9000 Menschen. Das bedeutet: Es arbeiten mehr Stormarner außerhalb der Kreisgrenze als zum Arbeiten hierher kommen. Bei der Arbeitslosenquote erreichte Stormarn mit einem Jahresschnitt von 3,1 Prozent erneut den niedrigsten Wert aller Kreise, der Landesschnitt betrug 5,1 Prozent.

Haushalte haben vergleichsweise viel Einkommen

2019 wurden in Schleswig-Holstein 13.668 Wohnungen fertiggestellt, davon entfallen 849 auf Stormarn. Die Zahl ist im Vergleich zu 2005 rückläufig. Damals wurden 920 Fertigstellungen gezählt. Bauland ist in Stormarn mit einem durchschnittlichen Kaufwert von 209,52 Euro pro Quadratmeter nach dem Kreis Pinneberg (216,74 Euro pro Quadratmeter) am teuersten. Die privaten Haushalte haben aber auch vergleichsweise viel Einkommen zur Verfügung – und zwar durchschnittlich 25.486 Euro je Einwohner. Zum Vergleich: Der Landesschnitt liegt bei 22.864 Euro. Allerdings stammen hier die aktuellsten Zahlen aus dem Jahr 2017. Nur auf Platz zwölf ist Stormarn bei den Gästeübernachtungen. Rund 414.400 wurden 2019 registriert.

( jjd )

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