Verstärkung

Der Kreis Stormarn stockt das Kulturressort personell auf

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Neu im Team: Rabea Breiner (l.) und Laura Niebuhr.

Neu im Team: Rabea Breiner (l.) und Laura Niebuhr.

Foto: Kreis Stormarn

Rabea Breiner und Laura Niebuhr verstärken das Team von Kreiskulturreferentin Tanja Lütje. Für die Politik ein „wichtiges Zeichen“.

Bad Oldesloe.  Auf ihre neue Aufgabe vorbereitet haben sich Laura Niebuhr und Rabea Breiner mit zahlreichen Videokonferenzen am heimischen Schreibtisch. Jetzt wurden sie von Landrat Henning Görtz, Kreiskulturreferentin Tanja Lütje und der Vorsitzenden des Schul-, Kultur- und Sportausschusses, Kirstin Krochmann (CDU) an ihrer neuen Wirkungsstätte persönlich begrüßt.

Laura Niebuhr für kulturelle Bildung zuständig

„Ich freue mich über die willkommene Verstärkung. Wir stehen gerade in dieser Zeit vor großen Herausforderungen und setzen damit ein wichtiges Zeichen zur Stärkung der Kultur in Stormarn“, sagte Krochmann. Die Kulturpolitikerin ist jüngst mit gutem Beispiel vorangegangen. Zur Unterstützung des Projekts „#Kulturhilfe SH“ hat sie ihre Aufwandsentschädigung für entfallene Sitzungen während der Corona-Krise dem Landeskulturverband gespendet.

Die Hamburgerin Laura Niebuhr ist ab sofort zuständig für die kulturelle Bildung im Kreis. Die aus Bad Segeberg stammende Rabea Breiner soll sich um das Kulturmarketing und -management kümmern. Sie ergänzen das Team um Kreiskulturreferentin Tanja Lütje und Verwaltungsmitarbeiterin Karin Wulf ebenso wie Katrin Konen aus Kiel, die seit April ein einjähriges Berufspraktikum in der Kulturabteilung absolviert.

Auch Landrat Henning Görtz freut sich

„Gemeinsam wollen wir den Ende vorigen Jahres beschlossenen Kulturentwicklungsplan im Kreis umsetzen“, sagt Lütje. Das sei unter den aktuellen Pandemie-Bedingungen aber schwierig. „Der Kulturbetrieb ist in vielen Bereichen komplett umgekrempelt worden, muss bekannte Pfade verlassen. Das hat auch unsere Arbeit zur inhaltlichen Transformation massiv verändert“, so Lütje. Nicht nur, dass das Kulturteam nach wie vor weitgehend aus dem Homeoffice agiere. Es gelte Veranstaltungen umzuplanen, neu zu denken und den Kulturentwicklungsplan, wo nötig und möglich, mit alternativen Ideen zu bereichern.

Auch Landrat Henning Görtz freut sich über die personelle Unterstützung im Kulturressort: „Die im Kulturentwicklungsplan definierten Leitlinien Kultur als Gemeinschaftsaufgabe und Kulturelle Bildung als Fundament können nun gemeinsam mit der Politik und weiteren Akteuren aus dem Kreis mit Inhalt gefüllt werden.“

( luka )

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