Großeinsatz

Großfeuer in Bad Oldesloe: Polizei vermutet Brandstiftung

Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand im Oldesloer Gewerbegebiet aus vier Richtungen.

Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand im Oldesloer Gewerbegebiet aus vier Richtungen.

Foto: Christoph Leimig / HA

Die Ermittler suchen nun Zeugen, die etwas Verdächtiges gesehen haben. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Bad Oldesloe.  Nach dem Großfeuer im Oldesloer Gewerbegebiet am vergangenen Wochenende geht die Polizei von Brandstiftung aus und sucht nun Zeugen. In der Nacht zu Sonnabend, 11. Juli, war ein ehemaliges Fabrikgebäude an der Kampstraße, südlich des Bahnhofs, in Flammen aufgegangen, das inzwischen unter anderem als Lager für Heuballen genutzt wird.

140 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen

140 Feuerwehrleute waren stundenlang im Einsatz. Wie berichtet, dauerten die Löscharbeiten bis zum Mittag, durch die starke Rauchentwicklung mussten mehr als 50 Atemschutzgeräte eingesetzt werden. „Das Haus brannte auf allen Etagen und wurde schwer beschädigt“, sagt Polizeisprecher Jan Wittkowski. Die Ermittler schätzen den Sachschaden auf rund 100.000 Euro. „Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von Brandstiftung aus“, sagt Wittkowski.

Die Kripo in Bad Oldesloe bittet um Zeugenhinweise

Die Kriminalpolizei Bad Oldesloe hat die Ermittlungen übernommen. Sie fragt: Wer kann Angaben zur Brandursache machen? Wer hat verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Feuer gemacht? Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 04531/501-0 entgegen.

( jjd )

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