Integration

Glinder Awo informiert Innenministerin zu Migrationsberatung

Sabine Sütterlin-Waack (CDU), Innenministerin von Schleswig-Holstein, hat die Awo in Glinde besucht.

Sabine Sütterlin-Waack (CDU), Innenministerin von Schleswig-Holstein, hat die Awo in Glinde besucht.

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

Sabine Sütterlin-Waack ist unterwegs auf Sommertour. Beim Ortsverein des Wohlfahrtsverbands erfuhr sie mehr über dessen Angebote.

Glinde.  Schleswig-Holstein Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat auf ihrer Sommertour gestern in Glinde Station gemacht und sich über die Angebote der Migrationsberatung der Arbeiterwohlfahrt (Awo) informiert. „Wer aus einem Land mit einer anderen Sprache und insbesondere anderen Regierungs- und Verwaltungsstrukturen zu uns kommt, der ist zwangsläufig überfordert. Deshalb stellt die Migrationsberatung ein ganz wesentliches Bindeglied zwischen unseren Integrationsstrukturen und –angeboten und den Migrantinnen und Migranten dar“, sagte die Innenministerin nach ihrem Besuch.

Förderhöchstbeträge für Beratung steigen 2020/2021

Die Landesregierung habe deshalb im Jahr 2016 aufgrund der damals hohen Flüchtlingszahlen die Zahl der finanzierten Stellen bei den Trägern der Migrationsberatung von knapp 30 auf fast 60 nahezu verdoppelt. In Umsetzung eines Beschlusses des Schleswig-Holsteinischen Landtages vom Dezember 2019 im Jahr 2020 wurde die Förderung der Migrationsberatung von einer einjährigen Bewilligung auf eine dreijährige Förderung umgestellt. Bei einem Budget von knapp vier Millionen Euro pro Jahr seien die Förderhöchstbeträge in den Jahren 2020 bis 2022 gegenüber 2019 um mehrere tausend Euro erhöht worden. „Wir geben damit den Trägern der Beratung Planungssicherheit für diese wichtige Aufgabe“, so die Ministerin.

Die Migrationsberatung ist ein Instrument der Erstorientierung. Die zu beratenden Personen werden im neuen Lebensumfeld und beim Ankommen in konkreten migrationsspezifischen Problemstellungen unterstützt. Sütterlin-Waack: „Ziel ist es, dass die Menschen diese Problemstellungen eigenständig bewältigen können. Ganz wichtig ist deshalb, dass zugleich beispielsweise die deutsche Sprache vermittelt wird. Das klappt durch den Verbund der Beratung mit anderen Angeboten für Migrantinnen und Migranten sehr gut“.

( HA )

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