Jubiläum

50 Jahre Feuerwehr: Jersbeker Hauptbrandmeister geehrt

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Vor der Kulisse von Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen in der Reithalle Stegen (v. l.):  Ralf Möller (Jersbeker Orts- und Gemeindewehrführer),  Brandinspektor Christoph Graubner (Feuerwehr Hamburg-Wellingsbüttel),  Bürgermeister Herbert Sczech,  Hauptbrandmeister Wolfgang Laatz mit seiner Ehefrau Synka sowie Markus Frost (seit 2019 Ortswehrführer der Feuerwehr Klein Hansdorf/Timmerhorn).

Vor der Kulisse von Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen in der Reithalle Stegen (v. l.):  Ralf Möller (Jersbeker Orts- und Gemeindewehrführer),  Brandinspektor Christoph Graubner (Feuerwehr Hamburg-Wellingsbüttel),  Bürgermeister Herbert Sczech,  Hauptbrandmeister Wolfgang Laatz mit seiner Ehefrau Synka sowie Markus Frost (seit 2019 Ortswehrführer der Feuerwehr Klein Hansdorf/Timmerhorn).

Foto: Manfred Giese / HA

Wolfgang Laatz (64) wird wegen seines Engagements zum Ehrenwehrführer der Gemeinde ernannt. Kameraden organisieren große Zeremonie.

Jersbek. Es ist eine beeindruckend lange Zeit: Seit einem halben Jahrhundert engagiert sich Wolfgang Laatz bereits als aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr. Für diese besondere Leistung wurde der Hauptbrandmeister jetzt in der großen Reithalle des Hofes Stegen im Jersbeker Ortsteil Timmerhorn geehrt und von Bürgermeister Herbert Sczech (Unabhängige Wählergemeinschaft) zum Ehrenwehrführer der Gemeinde Jersbek ernannt.

Mit 14 Jahren trat er in die Jugendfeuerwehr ein

In der Reithalle hatten seine Kameraden mehrere Einsatzfahrzeuge und etliche Fackeln aufgestellt, um dem langjährigen Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Klein Hansdorf/Timmerhorn sowie Jersbeker Gemeindewehrführer trotz Corona-Einschränkungen eine unvergessliche Zeremonie zu bereiten. Der Bürgermeister lobte in seiner Rede das außergewöhnliche Engagement des Feuerwehrmannes, bezeichnete den 64-Jährigen als „guten und erfolgreichen Wehrführer, der ein Glück für die Wehren der Gemeinde“ gewesen sei.

„Wir wollen dir mit dieser eindrucksvollen Aufwartung die Ehre erweisen und dir für dein persönlich erbrachtes Lebenswerk in fünf Jahrzehnten im uneigennützigen Feuerwehrdienst danken“, sagte Herbert Sczech, der selbst auch Ehrenwehrführer in Jersbek ist.

Ende 2021 will sich Laatz in den Ruhestand verabschieden

Zur Feierstunde kamen unter anderem Feuerwehrleute der beiden Ortswehren Klein Hansdorf/Timmerhorn und Jersbek, der Nachbarwehren sowie aus Hamburg-Wellingsbüttel. Dort war Wolfgang Laatz im Juli 1970 im Alter von 14 Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten. Die Hälfte seiner aktiven Dienstjahre hat er in Wellingsbüttel absolviert. Zunächst engagierte er sich als Jugendwart, später als Gruppenführer, Vize-Wehrführer und dann auch sechs Jahre lang als Wehrführer. 1995 zog Wolfgang Laatz nach Klein Hansdorf, wurde auch dort sofort Mitglied der Feuerwehr und setzte sich 1996 für die Einrichtung einer Jugendwehr ein.

2001 wurde er Ortswehrführer von Klein Hansdorf/Timmerhorn, behielt diesen Posten bis Anfang 2019. Von 2011 bis 2017 war Laatz darüber hinaus Jersbeker Gemeindewehrführer, in den vergangenen drei Jahren hatte er den Stellvertreter-Posten inne. Ende Februar dieses Jahres trat er auf eigenen Wunsch in die Reserveabteilung ab, zum Jahresende 2021 wolle er sich endgültig in den Ruhestand verabschieden.

Besucher überreichten kleine Geschenke zum Jubiläum

Sein Nachfolger als Ortswehrführer, Markus Frost, überreichte dem Hauptbrandmeister bei der Zeremonie in der Reithalle eine Ehrenurkunde, Gemeindewehrführer Ralf Möller übergab das Dienstaltersabzeichen für 50 Jahre des Landes Schleswig-Holstein.

Auch Amtswehrführer Harald Gewe aus Fischbek und der Bargteheider Polizeichef Frank-Stephan Simon würdigten in ihren Reden das großartige Engagement und das „stets gradlinige und authentische Auftreten“ von Wolfgang Laatz, der auch Träger des Schleswig-Holsteinischen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Gold ist. Laatz durfte sich über viele kleine Geschenke der Besucher freuen, für Ehefrau Synka Laatz gab es Blumen.

( HA )

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