Stormarn

Feuer vernichtet 350 Strohballen auf Fischbeker Reiterhof

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In Hammoor kam es im Jahr 2015 zu einem ähnlichen Vorfall – auf einem Feld standen damals 200 Strohballen in Flammen.

In Hammoor kam es im Jahr 2015 zu einem ähnlichen Vorfall – auf einem Feld standen damals 200 Strohballen in Flammen.

Foto: HA

40 Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpften die Flammen neun Stunden lang. Polizei fahndet nach Pkw.

Fischbek.  Im Kreis Stormarn haben zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen Strohmieten gebrannt. Am 27. Juni war eine 30 Meter lange Miete auf einem Hof in Westerau betroffen, in der Nacht zum Sonnabend standen diesmal 350 Rundballen zweier Mieten eines Fischbeker Reiterhofs für Westernreiten an der Lohe in Flammen.

Baggerfahrer unterstützte die Löscharbeiten

„Als einer unserer Feuerwehrkameraden, der als Lokführer bei der Bahn arbeitet, von der Nachtschicht heimkehrte, bemerkte er in Richtung des Reiterhofs einen roten Schein. Da es für den Sonnenaufgang noch viel zu früh war, machte er sich sofort auf den Weg, um der Ursache auf den Grund zu gehen und löste dann gegen 1.30 Uhr den Alarm aus“, schilderte Amtswehrführer Harald Gewe die Entdeckung des Brandes.

Als die alarmierten Ortswehren aus Fischbek, Elmenhorst und Bargteheide mit etwa 40 Einsatzkräften auf dem Gelände eintrafen, stand eine Miete mit 200 Ballen bereits vollständig in Flammen, auf eine zweite war das Feuer schon übergesprungen. „Da wir 1000 Liter Löschwasser an Bord hatten, konnten wir das Übergreifen auf eine dritte Miete noch rechtzeitig verhindern“, berichtete Gewe.

Dennoch hätten noch zwei weitere Rohre zu einem etwa 160 Meter entfernten Hydranten gelegt werden müssen, um das Flammenmeer wirksam bekämpfen zu können. Mit einem Bagger seien die brennenden Ballen zudem auseinandergezogen worden, um die Löscharbeiten zu unterstützen.

Fischbecker Wehr musste zum Nachlöschen anrücken

Nach neun Stunden war der Einsatz um 10 Uhr zwar beendet. Allerdings musste die Fischbeker Wehr gegen 16 Uhr noch einmal zum Nachlöschen ausrücken.

Unterdessen fahndete die Polizei nach einem schwarzen Pkw, der sich Zeugenaussagen zufolge kurz nach Ausbruch des Brandes rasch vom Ort des Geschehens entfernt haben soll. „Gut möglich, dass es sich dabei um unseren Kameraden gehandelt hat, denn der fährt tatsächlich ein schwarzes Auto“, so Amtswehrführer Harald Gewe.

( luka )

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