Politik

Barsbüttel gibt Plan für Straße an Schulen auf

Ein generelles Halteverbot in der Tempo-30-Zone war ebenfalls angedacht.

Ein generelles Halteverbot in der Tempo-30-Zone war ebenfalls angedacht.

Foto: dpa Picture-Alliance

Angedacht war etwa ein generelles Halteverbot in der Tempo-30-Zone am Soltausredder. Nun hat die Politik Beschlüsse rückgängig gemacht.

Barsbüttel. Nach den Sommerferien sollten am Soltausredder in Barsbüttel, der von der Hauptstraße zu Grund-, Gemeinschaftsschule, Kita, Schwimmhalle und Sportanlage führt, Markierungen für das Parken auf der Fahrbahn entfernt werden. Ein generelles Halteverbot in der Tempo-30-Zone war ebenfalls angedacht. So wollte es die Politik. Nun hat der Planungsausschuss mit Stimmenmehrheit von SPD, CDU und Grünen seine Beschlüsse vom Januar rückgängig gemacht und folgt damit der Einschätzung der Polizei.

Von der Einbahnstraßenregel halten die Gutachter nichts

Diese hatte auf Bitte der Verwaltung genauso wie die Kreisbehörde in Bad Oldesloe eine Stellungnahme zu den Plänen abgegeben. Ordnungshüter und der Fachdienst Straßenverkehr sind dabei einer Meinung und rieten von diesen Aktionen ab. Anlieger der Tempo-30-Zone klagen seit Langem über chaotische Verkehrsverhältnisse morgens und mittags, wenn Schüler auf dem Weg zu den Einrichtungen sind oder nach Hause. Ein großes Ärgernis sind Elterntaxis, die blockieren. Autos sind über Fußwege gefahren und haben Menschen gefährdet. Anwohner forderten, den Soltausredder zur Einbahnstraße zu machen. Die Gemeinde ließ daraufhin ein Verkehrskonzept für 40.000 Euro erstellen. Von der Einbahnstraßenregel halten die Gutachter nichts, plädieren aber für Eltern-Bring- und -Holzonen an der Hauptstraße. Das lehnte die Politik mehrheitlich ab.

( suk )

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