Verkehrsberuhigung

Großhansdorf ist auf dem Weg zur Tempo-30-Gemeinde

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Auf der Hoisdorfer Landstraße in Großhansdorf gilt bald eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h (Symbolbild).

Auf der Hoisdorfer Landstraße in Großhansdorf gilt bald eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h (Symbolbild).

Foto: Erich Häfele / picture alliance

Geschwindigkeitsbeschränkung wird auf weitere Straßen ausgeweitet. Los geht es mit Bereich Hoisdorfer Landstraße und Wöhrendamm.

Großhansdorf.  Die Gemeinde Großhansdorf setzt die vom Bau- und Umweltausschuss beschlossene und von der Verkehrsaufsicht angeordnete Erweiterung der Tempo-30-Zonen im Norden in Kürze um. Auf der Hoisdorfer Landstraße, an der unter anderem die beiden Rosenhof-Seniorenwohnanlagen liegen, gelten bald 30 statt 50 km/h. Das geschehe auch auf Anregung vieler Eltern, so Bürgermeister Janhinnerk Voß.

Auf Hauptverkehrsrouten gilt höheres Tempolimit

Damit ist die Waldgemeinde auf dem Weg zum Tempo-30-Ort. Bis auf den Ring der Hauptverkehrsrouten (Sieker Landstraße, Hansdorfer Landstraße, Papenwisch und Wöhrendamm) sind nahezu überall nur 30 km/h erlaubt.

Als Erstes rüsten Arbeiter den Abschnitt Hoisdorfer Landstraße/Wöhrendamm zwischen Schaapkamp und Up de Worth (Höhe Feuerwehrhaus) um. In den einmündenden Straßen gilt schon seit Jahren Tempo 30. Die neu entstehende Tempo-30-Zone umfasst die Straßen Am Brink, Bahnhofsweg, Beimoorweg, Bei der alten Schmiede, Deefkamp, Eckhoff, Erlenring, Hasselkamp, Hansdorfer Mühlendamm, Hermesstieg, Hoisdorfer Landstraße (teilweise), Jäckbornsweg, Mielerstede, Ostpreußenweg, Pinnberg, Radeland, Rümeland, Schaapkamp, Vogt-Sanmann-Weg, Up de Worth und den nördlichen Abschnitt vom Wöhrendamm. Bruno-Stelzner-Weg, Eckhoffkoppel und Up’n Hoff bleiben weiterhin verkehrsberuhigte Bereiche.

Kosten für Einrichtung neuer Zonen „überschaubar“

„Die Kosten der Einrichtung der neuen Zonen sind überschaubar, da ein Teil der vorhandenen Schilder umgesetzt und somit weiterverwendet werden kann“, so Voß. Da künftig „Rechts vor links“ gilt, werden die Einmündungen mit bisheriger Vorfahrt der Hoisdorfer Landstraße temporär mit der Verkehrszeichenkombination „Kreuzung“ und „Vorfahrt geändert“ beschildert. Hinzu kommen Piktogramme mit der Zahl „30“ auf der Fahrbahn.

Im zweiten Schritt wird bis Jahresende der Teil der Hoisdorfer Landstraße zwischen Schaapkamp und Eilbergweg zur 30-km/h-Zone. Weil dort Busse der Linie 376 unterwegs sind, muss die Änderung mit dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) abgesprochen werden, da sich die Fahrtzeiten verlängern.

( kx )

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