Verfolgungsjagd

Ladendieb bedroht Ahrensburger mit gezogenem Messer

In einem Ahrensburger Geschäft füllte ein Ladendieb seinen Rucksack und lief davon (Symbolfoto).

In einem Ahrensburger Geschäft füllte ein Ladendieb seinen Rucksack und lief davon (Symbolfoto).

Foto: Martin Schutt/dpa

20 bis 25 Jahre alter Mann verletzt auch eine Mitarbeiterin. Polizei veröffentlicht Beschreibung und sucht Zeugen.

Ahrensburg.  Ein flüchtender Ladendieb hat in Ahrensburg erst eine Angestellte leicht verletzt und dann einen weiteren Mitarbeiter mit einem Messer bedroht. Der Täter konnte schließlich weglaufen. Weil die Sofortfahndung, bei der die Polizei auch einen Spürhund einsetzte, erfolglos blieb, bitten die Ermittler (Telefon 04102/809-0) jetzt um Zeugenhinweise.

Der Gesuchte kam am Mittwoch, 3. Juni, gegen 15.10 Uhr in ein Geschäft an der Manhagener Allee. Weil er keinen Einkaufskorb nahm, sprach ihn eine 23 Jahre alte Mitarbeiterin an und reichte ihm den Behälter.

Der Unbekannte sah sich um und ging wenig später mit einem prall gefüllten Rucksack am Kassenbereich vorbei, ohne etwas zu bezahlen. Die Frau stellte den Mann zur Rede, woraufhin er zunächst stehenblieb und kooperationsbereit zeigte.

Mitarbeiter konnte den Täter zu Boden reißen

Im weiteren Verlauf der Unterhaltung versuchte er allerdings, aus dem Geschäft zu rennen. Die 23-Jährige und ein Kollege (20) hielten ihn fest. Der Dieb wehrte sich dagegen und konnte sich losreißen. Dabei erlitt die Kassiererin leichte Verletzungen.

Der 20 Jahre alte Ahrensburger verfolgte den Dieb und riss ihn in der Neuen Straße zu Boden. Doch der Mann befreite sich erneut, rannte weiter in Richtung der Straße Lohe. Plötzlich hielt er an und zog ein Messer. Daraufhin gab der Verkäufer die Verfolgung auf.

Der Täter ist circa 20 bis 25 Jahre alt. Er sieht südländisch aus mit kurzen schwarzen Haaren und einem schwarzen Bart. Er trug eine helle Hose, ein weißes Oberteil und weiße Turnschuhe. Seinen schwarzen Rucksack und weitere persönliche Sachen fanden Polizisten in der Nähe des Tatorts.