Modernisierung

Bargteheide: Ausbau Glindfelder Weg beginnt mit Sperrung

Im Vorfeld der Straßenbauarbeiten protestierten Hasselbusch-Anwohner nicht nur gegen die Ausbaupläne, sondern auch gegen eine Kostenbeteiligung der Anrainer.

Im Vorfeld der Straßenbauarbeiten protestierten Hasselbusch-Anwohner nicht nur gegen die Ausbaupläne, sondern auch gegen eine Kostenbeteiligung der Anrainer.

Foto: Lutz Kastendieck

Baumaßnahmen in dem Straßenzug bis zum Hasselbusch erfolgen in zwei großen Abschnitten. Temporäre Vollsperrungen sind unumgänglich

Bargteheide.  Mit der Baustelleneinrichtung haben jetzt in Bargteheide die Vorbereitungen für den lange geplanten Ausbau des Straßenzugs Glindfelder Weg/Hasselbusch begonnen. Um die Einschränkungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, wird die gesamte Baumaßnahme in zwei große Abschnitte unterteilt, in denen es dann zu temporären Vollsperrungen kommen wird.

Der erste Abschnitt beginnt am Regenrückhaltebecken im Westen des Glindfelder Wegs und erstreckt sich bis zum Hasselbuschteich. Begonnen wird zunächst mit dem Neubau des Regenwasserkanals. Parallel werden die Schmutzwasserhausanschlüsse und die Regenwasserhausanschlüsse erneuert, oder, sofern nicht vorhanden, neu hergestellt. Überdies planen die Vereinigten Stadtwerke Media vorbereitende Arbeiten zur Breitbandversorgung.

Mitte 2021 soll der Abschnitt Hasselbusch fertig sein

Bis 15. Dezember dieses Jahres muss der genannte Abschnitt voll gesperrt werden. In dieser Zeit wird der Hasselbusch aus Richtung Osten und Süden zur Sackgasse und kann nur bis zum Hasselbuschteich befahren werden. Eine fußläufige Erreichbarkeit der Grundstücke im Baustellenbereich ist gewährleistet. Für die Erreichbarkeit mit privaten Fahrzeugen gilt das allerdings nur bedingt, sie kann zeitweise eingeschränkt sein. Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge und die Abfallentsorgung wird unterdessen sichergestellt.

Im Vorfeld war es zu Protesten der Anwohner gekommen. Sie richteten sich zum einen gegen die Art und Weise des Straßenausbaus, zum anderen gegen eine Kostenbeteiligung der Anrainer. Die Proteste hatten die Diskussion um die Abschaffung der Straßenausbaugebühren neu entfacht. Sie steht jetzt zur finalen Abstimmung in der nächsten Sitzung der Stadtvertretung am Donnerstag, 11. Juni.

Im Frühjahr nächsten Jahres werden die Kanal-, Versorgungsleitungs- und Straßenbauarbeiten im Hasselbusch zwischen Kreuzung Hasselbuschteich und Jersbeker Straße fortgesetzt. Laut Planungsbüro soll dieser Abschnitt bis zum 30. Juni 2021 fertiggestellt sein.