Kreis Stormarn

Landesbetrieb zieht Bilanz für den Winterdienst 2019

Torsten Conradt (l.) vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr und Landrat Oliver Stolz stellten das Verkehrsgutachten vor.

Torsten Conradt (l.) vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr und Landrat Oliver Stolz stellten das Verkehrsgutachten vor.

Foto: Burkhard Fuchs

615 Straßenwärterinnen und Straßenwärter streuten in der vergangenen Wintersaison etwa 200.000 Kilometer ab. 365 Fahrzeuge im Einsatz.

Kreis Stormarn.  Die Eisheiligen machen ihren Namen dieser Tage alle Ehren: Mit den in die Mitte des Monats Mai fallenden letzten Nachtfrösten setzt auch der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) seinen Schlussstrich unter den Winterdienst im Land.

Einsatz der LBV-Mannschaft sei unverzichtbar

Direktor Torsten Conradt zog jetzt Bilanz. Die 615 Straßenwärterinnen und Straßenwärter des LBV hätten in der vergangenen Wintersaison etwa 200.000 Kilometer abgestreut und somit die Straße für die Schleswig-Holsteiner sicherer gemacht. Dafür waren 110 eigene Winterdienstfahrzeuge im Einsatz, hinzu kamen nochmals 255 Fahrzeuge privater Unternehmer.

„Der Einsatz der LBV-Mannschaft ist unverzichtbar dafür, damit die Bürger mobil bleiben und sicher auf unseren Straßen unterwegs sein können“, lobte Verkehrsminister Bernd Buchholz den Winterdienst des Landesbetriebs. Etwa 5,7 Millionen Euro wurden vom LBV für rutschfeste Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in dieser Saison ausgegeben. „Das war eine sehr gute Investition in die Verkehrssicherheit von Schleswig-Holstein.“

Dieser Winter war noch einmal milder

In der vorherigen Saison wurden für den Winterdienst gut 6,4 Millionen Euro ausgegeben. Doch dieser Winter war noch einmal milder: 10.000 Tonnen Salz und gut 4000 Tonnen Salzsole hat der LBV im Winterdienst 2019/2020 auf den überörtlichen Straßen des Landes in 31.500 Arbeitsstunden verteilt. Allein das Salz hat rund 766.000 Euro (2018/19: eine Million Euro) gekostet. Weiter schlagen über 546.000 Euro für die Fahrzeuge zu Buche. Hinzu kommen Kosten für externe Helfer in Höhe von über einer Million Euro. 30.000 Tonnen Streumittel waren für den schnellen Einsatz eingelagert.

( abm )

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