Besichtigungen

Schloss Ahrensburg öffnet wieder seine Tore

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Das Schloss Ahrensburg liegt mitten in einem schönen Park. In seinem Inneren können Besucher einen Streifzug durch 430 Jahre Geschichte unternehmen.

Das Schloss Ahrensburg liegt mitten in einem schönen Park. In seinem Inneren können Besucher einen Streifzug durch 430 Jahre Geschichte unternehmen.

Foto: Stiftung Schloss Ahrensburg

Gäste können das Museum von Mittwoch, 20. Mai, an zu reduzierten Zeiten besichtigen. Die Zahl der Trauungen ist derweil gestiegen.

Ahrensburg. Nach mehr als neun Wochen durch die Corona-Pandemie bedingter Zwangspause öffnet das Schloss Ahrensburg bald wieder für Besucher. Von Mittwoch, 20. Mai, an können die historischen, mit kostbaren Möbeln, Gemälden, Porzellan und Lüstern ausgestatteten Räume besichtigt werden. Geschäftsführerin Tatjana Ceynowa sagt: „Wir freuen uns sehr, endlich wieder den Museumsbetrieb aufnehmen und Gäste empfangen zu können, damit wieder Leben ins Schloss kommt.“ Denn dieses sei nicht dazu gedacht, „in Schönheit einsam vor sich hin zu stehen“, sondern vielmehr erlebt und gesehen zu werden.

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Wer eine Besichtigungstour plant, sollte die vorerst geltenden, geänderten Öffnungszeiten beachten: jeweils Mittwoch, Sonnabend und Sonntag in der Zeit von 11 bis 17 Uhr. „Auch an den Feiertagen wie Himmelfahrt und Pfingsten ist das Museum geöffnet“, so Ceynowa. Alle erforderlichen Schutzmaßnahmen für Gäste und Personal seien vorhanden. „Natürlich ist so ein Aufenthalt noch mit Einschränkungen verbunden“, sagt die Schloss-Chefin. So bestehe im gesamten Gebäude die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Die Beachtung der Hygienevorschriften diene der Sicherheit und Gesundheit aller und diese Schritte seien auf dem Weg hin zur Normalität angezeigt. Wichtig sei, dass die Lockerungen so langsam bei den Menschen ankämen und es endlich wieder losgehe mit dem kulturellen Leben.

Märchenrallye steht bei Kindern hoch im Kurs

Ceynowa wirbt um Verständnis, dass die Benutzung der Audioguides, Kinderveranstaltungen und Führungen vorerst nicht angeboten werden. „Führungen sind mit Mundschutz nicht umsetzbar“, sagt sie. Auch das Historienkabinett mit seinen Hands-on-Stationen, die über Berührung funktionieren, bleibt geschlossen. Statt Audioguides hält das Museum jetzt schön gestaltete Infozettel bereit, welche die Gäste mit nach Hause nehmen können. Einen besonderen Rundgang für Erwachsene und Kinder bietet die Märchenrallye, bei der es darum geht, an im Haus verteilten Stationen die passenden Märchen zu erkennen und am Ende ein Lösungswort herauszufinden. Wer das Rätsel löst, erhält dafür einen „märchenhaften“ Lohn.

Dass bei Hochzeitspaaren die Lockerungen bereits angekommen sind, zeigt die steigende Nachfrage nach Trauungen im Schloss. Geschäftsführerin Ceynowa sagt: „In den letzten zwei Wochen gab es keine einzige Hochzeit im Schloss. Nachdem die Zahl der Teilnehmer erhöht worden ist, haben sich am Freitag gleich neun Paare trauen lassen.“

( nick )

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