Spendenaufruf

Reinbeker Tierschützer brauchen 6000 Euro für neues Gehege

Die Holzkonstruktion des Katzengeheges ist an einigen Stellen brüchig geworden und muss erneuert werden.

Die Holzkonstruktion des Katzengeheges ist an einigen Stellen brüchig geworden und muss erneuert werden.

Foto: Susanne Tamm

Elf Jahre alte Anlage hat eine Ständerkonstruktion aus Holz. Ehrenamtliche wollen es in Eigenarbeit durch langlebiges Metall ersetzen.

Reinbek. Den etwa 60 Katzen, die in der Herberge der Tierrechtsorganisation Einhorn am Senefelder-Ring in Reinbek Unterschlupf gefunden haben, geht es gut: Sie können sich in den vier Außengehegen mit insgesamt 340 Quadratmetern frei bewegen – und selbst entscheiden, ob sie sich durch die Klappen in ihre Container oder unter das pflegeleichte Kunststoff-Dach zurückziehen wollen.

Das Gehege ist an vielen Stellen marode

Doch die Ständerkonstruktion aus Holz bereitet Karen Schönbrodt, Vorsitzende und Motor des Vereins, Sorgen: „Wir haben das Gehege vor elf Jahren gebaut, und jetzt ist es leider an vielen Stellen marode.“ Die Ehrenamtlichen wollen das Holz durch langlebiges Metall ersetzen. Wie bei der gesamten Tierherberge wollen sie dies wieder in Eigenarbeit leisten und auch das Drahtgeflecht wiederverwenden.

„Das wird eine Operation am offenen Herzen, wir müssen schnell arbeiten“, sagt Karen Schönbrodt. Denn die vier Katzengruppen müssen getrennt bleiben. Vor allem fehlen für das Material noch 6000 Euro. Dafür bittet der Verein nun um Spenden. Wer sich für die die Arbeit der Tierschützer interessiert, erreicht sie online unter www.einhornev.de oder Telefon 0171/536 06 31.