Anbau

Sozialstation Reinbek wird für 3,7 Millionen Euro erweitert

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Helmut Schmitt und Michael Schwarz am Völckers Park..

Helmut Schmitt und Michael Schwarz am Völckers Park..

Foto: Ann-Kathrin Schweers

Stormarner Vereinigung für Sozialarbeit investiert in Anbau am Völckers Park. Dort können Angebote unter einem Dach vereint werden.

Reinbek. Jeden Tag beobachtet Reinbeks Bürgermeister Björn Warmer die Bauarbeiten am Völckers Park von seinem Büro aus. Und auch der eine oder andere Passant wird den Bagger bemerkt haben, der auf dem Areal der Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit (SVS) parkt. Vor acht Jahren hatte der Verein das Grundstück neben der Sozialstation bereits gekauft. Nun beginnen so langsam die Bauarbeiten für einen 800 Quadratmeter großen Anbau.

Derzeit gibt es etwas über 30 Plätze in der Tagespflege

Die Kosten werden bei knapp 3,7 Millionen Euro liegen „Wir müssen keine öffentlichen Mittel beanspruchen. Finanziert wird ein Teil der Kosten durch eine großzügige Zuwendung eines Reinbekers“, sagt Vorstand Michael Schwarz. Außerdem durch Einsparungen von Mietkosten, die die SVS derzeit am Standort Scholtzstraße zahlt. In dem zweigeschossigen Anbau mit Staffelgeschoss, Tiefgarage und Fotovoltaikanlage werden die Reinbeker Angebote der SVS nämlich an einem Standort vereint.

Dass die 80 Mitarbeiter der Sozialstation mit der ambulanten und der Tagespflege, mit Essen auf Rädern und dem Familien- und Haushaltsservice und das Beratungszentrums bald zentral am Hauptstandort Völckers Park vereint sein werden, hat viele Vorteile. Die SVS hat hier Potenzial, sich noch zu vergrößern. Der Standort Scholtzstraße ist mit gut 450 Quadratmetern deutlich kleiner. „Wir überlegen, die Tagespflege hier um eine Gruppe zu erweitern“, sagt Michael Schwarz. Derzeit gibt es etwas über 30 Plätze in der Tagespflege. Eine weitere Gruppe für 16 Personen wäre möglich.

Zurzeit beginnen am Völckers Park vorbereitende Arbeiten

Der gemeinsame Standort bietet zudem die Möglichkeit, den integrativen Gedanken der SVS weiter auszuleben. Die Mitarbeiter sind schon jetzt gut vernetzt und arbeiten bald noch enger zusammen. „Außerdem hat sich die Arbeit des Beratungszentrums gewandelt“, sagt Schwarz. Sie diese vor einigen Jahren noch „im Hintergrund“ abgelaufen, sei es heute akzeptiert, sich Hilfe zu holen. Dass die Beratungsstelle nun zentraler liege, sei ein Gewinn für Reinbek.

Zurzeit beginnen am Völckers Park die vorbereitenden Arbeiten im Erdreich für die Tiefgarage. Die SVS beauftragt bevorzugt Reinbeker und regionale Unternehmen, wie etwa die Zimmerei Boysen. Ebenso wie der bereits stehende Bau wird das neue Gebäude ein Holzständerbau sein. Gebaut wird in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Reinbek.

Der Zugang der Sozialstation ist barrierefrei

2015 hatte die SVS das Gebäude der Sozialstation am Völckers Park bereits aufgestockt und von 400 auf 800 Quadratmeter vergrößert. Der Zugang der Sozialstation ist barrierefrei, das wird auch für den Anbau gelten. Da beide Gebäude miteinander verbunden sein werden, kann der vorhandene Aufzug auch für den Neubau genutzt werden.

( Aksc )

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