Benefizaktion

Flüchtlingsfamilien aus Ahrensburg nähen jetzt Schutzmasken

Das Ehepaar Hashem Abbod und Khaoula Othman aus Syrien näht in Ahrensburg Mund- und Nasenmasken.

Das Ehepaar Hashem Abbod und Khaoula Othman aus Syrien näht in Ahrensburg Mund- und Nasenmasken.

Foto: Freundeskreis für Flüchtlinge in Ahrensburg / HA

Die Ausrüstung wird kostenlos an die Tafel, die Aktion „Ahrensburg hilft“ und Flüchtlinge verteilt. Weitere Spenden willkommen.

Ahrensburg. Flüchtlingsfamilien aus Ahrensburg und Ehrenamtler des Freundeskreises für Flüchtlinge haben rund 200 Schutzmasken genäht, um sie kostenlos den Helfern und Kunden der Ahrensburger Tafel, der Aktion „Ahrensburg hilft“ und Flüchtlingen in den Sammelunterkünften zur Verfügung zu stellen.

Überzählige Masken gehen an Flüchtlingslager im Mittelmeerraum

Alle Masken, die in Ahrensburg nicht benötigt werden, will der Freundeskreis an die Initiative Europecares weiterleiten. Diese bringt sie zu den Flüchtlingslagern im Mittelmeerraum. „Abstand halten ist in den überfüllten Flüchtlingslagern nicht möglich, es mangelt an fließendem Wasser und Seife“, heißt es vom Freundeskreis. „Mit dem Projekt sollen konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um eine mögliche Übertragungsgefahr von Corona zu reduzieren.“

Der Freundeskreis freut sich über weitere Maskenspenden. Ansprechpartnerin ist Britta Ritterhoff per Mail an Paten@fkfa.de. Wer Material benötigt, kann sich unter sachspenden@fkfa.de melden.

( jjd )

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