E-Learning

Habersaat fordert für Lehrer schnelle Online-Fortbildungen

Eine Schülerin sitzt in einem Arbeitszimmer und arbeitet für die Schule.

Eine Schülerin sitzt in einem Arbeitszimmer und arbeitet für die Schule.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Der SPD-Landtagsabgeordnete aus Reinbek möchte auch, dass Schulen in Schleswig-Holstein mit Lernplattformen ausgestattet werden.

Reinbek. E-Learning ist an Schulen in Zeiten der Coronapandemie gefragt. Um Lehrer besser zu qualifizieren, fordert Martin Habersaat, SPD-Landtagsabgeordneter aus Reinbek, nach Ostern verpflichtende Online-Fortbildungen. Zuständig dafür soll das Institut für Qualitätsentwicklung an Schleswig-Holsteins Schulen (IQSH) sein.

E-Learning werde mit viel Engagement umgesetzt

Der Sozialdemokrat regt zudem an, dass die Einrichtung „in Zusammenarbeit mit den Studienleitern und ausgewählten Lehrkräften zentral digitale Lernangebote wie Videos und Arbeitsbögen zur Verfügung stellt“. Das schaffe Freiraum für die andere Pädagogen, um Schüler individueller zu fördern. „Und es sichert eine vergleichbare Qualität im ganzen Land“, sagt Habersaat, der früher selbst als Lehrer gearbeitet hat. Er möchte auch, dass alle Schulen in Schleswig-Holstein mit Lernplattformen ausgestattet werden.

Die SPD hatte eine Umfrage zur aktuellen Unterrichtssituation gemacht und 300 Rückmeldungen von Lehrern, Eltern und Schülern bekommen. Gemeinsam mit der SPD-Landesvorsitzenden Serpil Midyatli hat Habersaat die Auswertung vorgenommen. „E-Learning wird von allen Beteiligten mit viel Engagement umgesetzt“, so der Reinbeker. Mehr als 70 Prozent der Schüler hätten mindestens einmal in der Woche Kontakt mit Lehrkräften. Bei Erst- und Zweitklässlern ist laut den beiden Abgeordneten Eile geboten, wieder in die Schule zurückzukehren, da diese kaum Gebrauch von E-Learning-Angeboten machen könnten. Um Ansteckungen mit dem Virus zu vermeiden, sei Unterricht in Schichten zu prüfen.

( suk )

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