Konzept

Südstormarn stimmt Wohnungsbau mit Nachbarn ab

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Glindes Bürgermeister Rainhard Zug äußerte sich bei der Präsentation.

Glindes Bürgermeister Rainhard Zug äußerte sich bei der Präsentation.

Foto: BGZ

Reinbek und Glinde haben unter anderem mit dem Bezirk Bergedorf ein langes Konzept erstellt. Es umfasst 100 Seiten.

Reinbek.  Es umfasst 100 Seiten und ist mit zahlreichen Grafiken versehen: Jetzt wurde das Regiokonzept für Südstormarn, den Süden des Kreises Herzogtum Lauenburg und Hamburg-Bergedorf vorgestellt. In ihm werden Impulse unter anderem für die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung, also auch den Wohnungsbau, gesetzt.

Auch der Kreis Stormarn beteiligt sich an Projektkosten

Um die Ziele zu erreichen, wurden 13 sogenannte Werkzeuge bestimmt. Diese beschreiben Maßnahmen, die von konkreten ersten Schritten bis zu mutigen und visionären Perspektiven für die Region reichen. Dazu gehören unter andrem der Ausbau von Buslinien, die Stärkung des Radverkehrs, Landschaftsschutz, touristische Entwicklung und solche überregionaler Gewerbestandorte sowie generell der Ausbau nachbarschaftlicher Kooperationen.

Das Projekt kostet 100.000 Euro, 47.500 davon trägt der Förderfonds der Metropolregion Hamburg. Die Kommunen Reinbek, Glinde und Wentorf sowie der Bezirk Bergedorf beteiligen sich zusammen mit 22.500 Euro, Hamburg und Schleswig-Holstein mit 20.000 sowie die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg mit 10.000 Euro.

Bereits 2015 wurde über Sinn eines Verkehrskonzeptes gesprochen

Glindes Bürgermeister Rainhard Zug sagte bei der Präsentation: „Damit haben wir uns auf den Weg gemacht, wichtige Zukunftsfragen der Stadt- und Verkehrsentwicklung in die Hand zu nehmen. Vertrauensvoll wollen wir gemeinsam das Ziel erreichen, die Entwicklungen in den Bereichen Arbeiten, Leben und Wohnen in der Region konzeptionell abzustimmen und positiv zum Wohle unserer Bürger für die Zukunft zu gestalten.“ Reinbeks Verwaltungschef Björn Warmer fasste das Grundlagenwerk so zusammen: „Mit dem Leit- und Raumbild ist ein Aufschlag für ein gemeinsames Regionsverständnis erarbeitet worden.“ Dieses gelte es nun in den politischen Gremien vorzustellen und weiter zu diskutieren. Projektstart war im Mai 2018. Danach gab es zwei Zukunftswerkstätten mit jeweils rund 100 Teilnehmern sowie Diskussions- und Informationsveranstaltungen mit Bürgermeistern und Kommunalpolitikern. Über den Sinn eines Verkehrskonzepts für die Region wurde bereits 2015 auf einer Fachkonferenz gesprochen.

( suk )

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