Coronavirus

Ahrensburger Musiknacht verliert wichtige Sponsoren

Die Tasten eines Klaviers.

Die Tasten eines Klaviers.

Foto: Hauke-Christian Dittrich / DPA

Veranstalterin Felizitas Schleifenbaum hat Hoffnung trotz Corona-Krise noch nicht aufgegeben. Sie sorgt sich allerdings um Kosten.

Ahrensburg. Felizitas Schleifenbaum, Veranstalterin der Musiknacht in Ahrensburg, hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Die 14. Ausgabe des Festivals am 16. Mai sei nicht bisher abgesagt, betont Schleifenbaum. Sie sagt: „Der Termin steht fest und alle Musiker sind gesund.“ Sie mache sich jedoch Sorgen, ob das Festival noch kostendeckend durchgeführt werden könne.

Veranstalterin hat einen Ersatztermin in petto

„Einige Sponsoren haben schon abgesagt, als Corona noch kein so ein großes Thema war“, so die Organisatorin. Und weiter: „Aktuell fehlt ein Riesenbatzen an finanzieller Unterstützung durch Sponsoring.“ Die Folge: Sie habe diesmal das Programmheft gar nicht erst drucken lassen. „Außerdem steht es in den Sternen, ob die kleinen Betriebe die Rechnungen für die Anzeigen hätten bezahlen können“, sagt Schleifenbaum. Sie hoffe für Ahrensburg, dass alle Läden die Krise überstehen. Bei der Ausrichtung des Festivals ist sie auf viele Betriebe angewiesen, die sich als Spielstätten für die Konzerte zur Verfügung stellen.

Trotz Optimismus hat die Veranstalterin mit Sonnabend, 26. September, einen Ersatztermin in petto: Einzelne Bands hätten bereits andere Verpflichtungen, aber das Programm könnte im Großen und Ganzen bestehen bleiben. „In welcher Form und wann auch immer die Musiknacht stattfinden wird, ich werde in Sachen Gesundheit auf keinen Fall fahrlässig handeln“, verspricht sie. Denn das bunte Gedränge gehöre zum Festival dazu. Schleifenbaum: „Gesundheit in jedem Fall vor.“