Kultur

Psychokrimi: In Großhansdorf geht’s um den perfekten Mord

Die beiden Hauptdarsteller Julian Schneider (l.) und Patrick Dollmann sind bekannt aus ihren Rollen in der ARD-Serie „Sturm der Liebe“.

Die beiden Hauptdarsteller Julian Schneider (l.) und Patrick Dollmann sind bekannt aus ihren Rollen in der ARD-Serie „Sturm der Liebe“.

Foto: Theatergastspiele Fürth

Im Waldreitersaal zeigen „Sturm der Liebe“-Hauptdarsteller zeigen „Ein Deal nach Hitchcock“. Stück aus der Feder von Bernd Storz.

Grosshansdorf.  Sie sind aus Film und Fernsehen deutschlandweit bekannt: die Schauspieler Julian Schneider und Patrick Dollmann. Jetzt kommen die beiden Stars, die bereits in der beliebten ARD-Serie „Sturm der Liebe“ gemeinsam vor der Kamera standen, nach Großhansdorf, um auf der Theaterbühne im Waldreitersaal zu stehen.

Regisseur des Stücks ist Thomas Rohmer

Bei dem Stück handelt es sich aber nicht um eine romantisch-dramatische Telenovela. Die beiden Schauspieler stellen ihr Talent in dem Psychothriller „Ein Deal nach Hitchcock“ unter Beweis, der aus der Feder von Bernd Storz stammt. Das Gastspiel auf Einladung des Kulturrings Großhansdorf beginnt am Freitag, 3. April, um 20 Uhr.

Der Regisseur des Stückes, Thomas Rohmer, ist seit nunmehr 27 Jahren mit den Theatergastspielen Fürth im deutschsprachigen Raum unterwegs. Sein Tourneetheater gehört zu den größten in Deutschland. Jedes Jahr gibt es mindestens zehn neue Stücke, bei denen er Regie führt. Er arbeitet auch als Schauspieler. 2019 drehte er seinen ersten Kinofilm „Bleicherode“.

Handlung basiert auf dem Film „Der Fremde im Zug“

Die Crew von „Ein Deal nach Hitchcock“ ist seit Ende Februar und noch bis Mitte April unterwegs. Die Handlung beschreibt Thomas Rohmer als einen „Psychokrimi über zwei Herren, die einen Deal gemacht haben“. Ein Mann taucht in der Praxis des Psychoanalytikers Salomon auf, woraufhin dieser verwirrt ist. Der Grund: Der Mann behauptet, dass die beiden einen Deal um den perfekten Mord abgeschlossen haben, der einer Hitchcock-Verfilmung entsprungen ist. Demnach bringt jeder die Frau des jeweils anderen um. Da es keine Verbindung zwischen Täter und Opfer gibt, kann die Polizei auch kein Motiv finden.

Der Psychoanalytiker vermag sich zwar an besagten Film zu erinnern und daran, dass der mysteriöse Mann bereits 66 Tage zuvor in seiner Praxis war. Doch den Tod seiner Frau hielt er bislang für einen tragischen Unfall und nicht für einen Mord …

Überraschende Wendungen und rätselhafte Ereignisse

Die Handlung basiert auf dem von Alfred Hitchcock verfilmten Krimi „Der Fremde im Zug“ aus dem Jahr 1951. Die Romanvorlage stammt von Patricia Highsmith. In typischer Hitchcock-Manier verspricht auch die Bühnenfassung Nervenkitzel und Spannung.

Die Inszenierung ist gekennzeichnet durch überraschende Wendungen und rätselhafte Ereignisse. Der Regisseur betont, dass die Zuschauer sich die gesamte Vorstellung über die Frage stellen, ob die beiden Männer die Tat vollenden oder nicht. Das Publikum wisse zudem bis zum Schluss des Zweipersonenstückes nicht, welchem der beiden Charaktere es glauben soll

„Ein Deal nach Hitchcock“ Psychothriller der Theatergastspiele Fürth, Fr 3.4., 20 Uhr, Waldreitersaal Großhansdorf, Barkholt 64, Restkarten 20,– bis 28,–, Lotto-Tabak-Presse Wilbert, Eilbergweg 5c; www.luebeck-ticket.de