Reinbek

Forum 21 initiiert Bürgergespräche im Kampf gegen Rechts

450 Reinbeker gedenken mit Menschenkette und Schweigeminute den Opfern von Hanau

450 Reinbeker gedenken mit Menschenkette und Schweigeminute den Opfern von Hanau

Foto: Carsten Neff

Wählergemeinschaft setzt die Reihe „Populismus und Rassismus“ fort. Ziel ist es, die gesellschaftliche Solidarität zu stärken.

Reinbek. Zuletzt Hanau mit neun Toten, die einen Migrationshintergrund hatten, im Juni 2019 CDU-Politiker Walter Lübcke, der auf seiner Terrasse erschossen wurde: Rassistisch motivierte Morde hierzulande wirken bis nach Stormarn. Die Reinbeker Wählergemeinschaft Forum 21 initiiert im Kampf gegen Rechts Bürgergespräche und setzt die Reihe „Populismus und Rassismus“ fort. Ein nächster Termin ist in Vorbereitung.

Menschenkette, um der Opfer von Hanau zu gedenken

„Äußerst wichtig ist es, gegen den alltäglichen Rassismus im Berufsleben, in Freizeit und Sport, in den Schulen, in der politischen Kommunikation anzusprechen und diesem entgegenzuwirken“, sagt der Forum-21-Fraktionsvorsitzende Heinrich Dierking. Seine Gruppe rufe auf, die gesellschaftliche Solidarität zu stärken, den gegenseitigen Respekt und die Toleranz gegenüber allen Mitmenschen zu praktizieren.

Sonnabend hatte die Flüchtlingsinitiative Reinbek nach den jüngsten Vorkommnissen zur Bildung einer Menschenkette aufgerufen, um der Opfer von Hanau zu gedenken. Diese reichte von der Feuerwache bis über das Rathaus hinaus. 450 Menschen kamen.

( suk )

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