Stormarn
Krankenhauserweiterung

Krankenhaus Reinbek eröffnet am Valentinstag neue Station 14

Geschäftsführer Björn Pestinger, der Ärztliche Direktor Prof. Stefan Jäckle und Stationsleitung Annika Sobottka (v.l.) in einem von 11 Patientenzimmern der neugebauten Station 14 mit Blick auf den Sachsenwald.

Geschäftsführer Björn Pestinger, der Ärztliche Direktor Prof. Stefan Jäckle und Stationsleitung Annika Sobottka (v.l.) in einem von 11 Patientenzimmern der neugebauten Station 14 mit Blick auf den Sachsenwald.

Foto: Krankenhaus Reinbek/Andrea Schulz-Colberg

Reinbeker Krankenhaus hat nach 16 Monaten Bauzeit Station mit 21 Betten eingeweiht. Land bezuschusst 3,7 Millionen Euro teuren Bau.

Reinbek . Nach 16 Monaten Bauzeit erreicht das Reinbeker Krankenhaus St. Adolf-Stift mit dem heute eingeweihten Neubau nun die seit einem Jahr ausgewiesene Anzahl von 351 Betten. Auf 680 Quadratmetern Nutzfläche bietet die neue Station an der Hamburger Straße mit zehn Zweibett- und einem Einzelzimmer Platz für 21 Patienten. „Meine Station wird interdisziplinär für geplante Operationen belegt, also von Bauchchirurgen, Orthopäden, Urologen und Internisten gleichermaßen“, sagt Stationsleiterin Annika Sobottka, die seit Anfang September neu im katholischen St. Adolf Stift ist. „Dass die Station 14 nun gerade am 14. Februar, also dem Valentinstag, fertig geworden ist, das finde ich ein schönes Symbol. Wir möchten mit ganzem Herzen für unsere Patienten da sein.“

Krankenhaus gewährleistet höchste Planungssicherheit und Pflegequalität für Patienten

Die 45-jährige Hamburgerin verantwortet ein 12-köpfiges Team mit neuen Pflegekräften, das sie selbst zusammenstellte. Viele davon hätten sich bereits seit Dezember und Januar auf anderen Stationen in die Besonderheiten und künftigen Krankheitsbilder einarbeiten können. Prof. Dr. Tim Strate, Leiter der Chirurgischen Klinik in Reinbek, wird ab sofort Patienten für Eingriffe wie einem Bauchwandbruch oder einer Schilddrüsen-OP bis hin zu komplexen Tumoroperationen an Galle oder Dickdarm auf der neuen Station unterbringen. „Weil der Stationsablauf nicht durch Notfälle durcheinander gebracht wird, gewährleisten wir eine höchstmögliche Planungssicherheit für alle Beteiligten und beste Pflegequalität“, so Strate.

Stationsneubau kostet zehn Prozent mehr als veranschlagt

Für den Neubau, der im November 2018 begonnen wurde und rund 3,7 Millionen Euro gekostet hat, musste während des laufenden Krankenhausbetriebs ein Geschoss auf das Dach der mehr als 40 Jahre alten Eingangshalle gesetzt werden. Fast ein Jahr lang war dafür der Krankenhaustunnel gesperrt worden, um die Baustoffe ins Obergeschoss transportieren zu können. Geschäftsführer Björn Pestinger sagt: „Der Stationsneubau hat zehn Prozent mehr gekostet als veranschlagt. Wir sind froh, dass ein Viertel vom Land Schleswig-Holstein gefördert wird. Die restliche Summe trägt das Krankenhaus. Die jetzt erreichte Zahl von 351 Betten verschafft uns als wachsendes Haus endlich Luft.“

Lebkuchenherzen als Willkommensgruß für erste Besucher der Station

Ausgestattet mit eigenem Bad, sind die neuen Zimmer in Holzoptik gehalten und verfügen über große Fenster mit Blick in den Sachsenwald. Krankenhauspfarrer Roland Seider segnete am Freitag feierlich die Bronzekreuze, die in jedem Zimmer hängen. Für die rund 150 Gäste der internen Einweihungsfeier, darunter Ordensschwestern, Ärzte, Pfleger, Architekten und Handwerker, gab es anlässlich des Valentinstages noch eine kleine Überraschung: mit „Herzlich Willkommen“ beschriftete Lebkuchenherzen. Diese sollen am Montag auch die ersten Patienten der Station erhalten. Stationsleiterin Annika Sobottka: „Ich denke, über so ein Lebkuchen-Herz wird sich jeder freuen und merken, dass es uns als Team ernst ist mit der Pflege mit Herz.“