Stormarn
Großeinsatz

Barsbüttel: Feuerwehr rettet Mann aus brennendem Haus

Unter Atemschutz bekämpften Feuerwehrleute aus Barsbüttel die Flammen und retteten den Bewohner aus dem Einfamilienhaus.

Unter Atemschutz bekämpften Feuerwehrleute aus Barsbüttel die Flammen und retteten den Bewohner aus dem Einfamilienhaus.

Foto: Michael Arning

Senior wurde im Obergeschoss eines Einfamilienhauses von den Flammen eingeschlossen. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.

Barsbüttel. Feuerwehrleute haben in Barsbüttel einen älteren Mann aus einem brennenden Einfamilienhaus gerettet. Im Obergeschoss des Gebäudes am Lerchenweg waren am Donnerstagabend eine Matratze, ein Schrank und Kleidungsstücke in Brand geraten. Die Feuerwehr wurde um 19.22 Uhr alarmiert und eilte mit einem Großaufgebot zum Einsatzort.

Der Mann versteckte sich in einem angrenzenden Zimmer

Die brennenden Gegenstände befanden sich laut Gemeindewehrführer Frank Becker in einem offenen Flur. Dem Bewohner, der sich beim Ausbruch des Feuers ebenfalls in dieser Etage aufgehalten habe, sei der Weg zur Treppe versperrt gewesen. „Er war eingeschlossen und hat sich dann in einem angrenzenden Raum im Obergeschoss versteckt“, sagt Becker.

Unter Atemschutz bahnten sich mehrere Feuerwehrleute einen Weg in das Gebäude. „Sie mussten den Mann zunächst suchen, zum Glück konnte er sich noch mit Rufen bemerkbar machen“, so Becker weiter. Der Senior hatte aber bereits längere Zeit Rauchgase eingeatmet und musste vom Notarzt versorgt werden. Der Rettungsdienst brachte den schwer verletzten Mann später in ein Krankenhaus.

Das Einfamilienhaus ist nach dem Feuer unbewohnbar

Die Feuerwehr war zunächst davon ausgegangen, dass sich auch die Ehefrau des Mannes noch in dem brennenden Haus befand. „Sie war aber draußen“, sagt Becker. Die Flammen seien nach gut zehn Minuten gelöscht gewesen, die Aufräumarbeiten hätten noch bis etwa 20.15 Uhr gedauert. Die Ortswehren Barsbüttel und Willinghusen waren mit rund 40 Feuerwehrleuten Einsatz.

„Das Haus ist vorerst unbewohnbar“, sagt Becker. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.