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Travenbrück

Mordfall Ivonne Runge: Urteil fällt frühestens im März

Der Angeklagte Stefan B. wird in Handschellen in den Gerichtssaal am Landgericht Lübeck gebracht.

Der Angeklagte Stefan B. wird in Handschellen in den Gerichtssaal am Landgericht Lübeck gebracht.

Foto: Janina Dietrich

Landgericht Lübeck sagt weiteren Verhandlungstag im Mordprozess kurzfristig ab. Richter setzen Termine bis Ende März fest.

Travenbrück/Lübeck. Der Prozess im Mordfall Ivonne Runge wird erst in der kommenden Woche fortgesetzt. Das Landgericht Lübeck hat auch den Verhandlungstermin am Freitag, 14. Februar, wegen einer Erkrankung der Verteidigerin kurzfristig abgesagt. Es ist bereits der vierte Verhandlungstag, der aus diesem Grund ausfällt.

Der Prozess soll am 21. Februar fortgesetzt werden

Der Prozess befindet sich in der finalen Phase. Angeklagt ist der Ex-Freund der getöteten Frau aus Schlamersdorf. Er hat gestanden, die 39-Jährige am späten Abend des 25. Oktober 2017 nach einem Streit erwürgt zu haben. Die psychiatrische Gutachterin hält ihn für voll schuldfähig.

Die Beweisaufnahme soll nun am Freitag, 21. Februar, um 13 Uhr fortgesetzt werden. Die zuständige Erste Große Strafkammer hat darüber hinaus drei weitere Verhandlungstermine anberaumt – und zwar am 11., 23. und 30. März, jeweils um 9 Uhr. „Wann genau Plädoyers und Urteilsverkündung stattfinden werden, steht heute noch nicht fest“, sagt Stephan Bahlmann, Sprecher des Landgerichts.