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In der Ahrensburger City stehen 13 Ladenflächen leer

Prominentes Beispiel für einen dauerhaften Leerstand: Im CCA in Ahrensburg stehen die ehemaligen Flächen von Fisch Schloh seit Jahren leer. Zwar wurde ein Umbau begonnen, doch die Arbeiten ruhen seit Monaten wieder.

Prominentes Beispiel für einen dauerhaften Leerstand: Im CCA in Ahrensburg stehen die ehemaligen Flächen von Fisch Schloh seit Jahren leer. Zwar wurde ein Umbau begonnen, doch die Arbeiten ruhen seit Monaten wieder.

Foto: Janina Dietrich / HA

Verwaltung hat Laden- und Gastronomieflächen erfasst und analysiert. Quote leicht verbessert – aber es gibt einige Sorgenkinder.

Ahrensburg. 247 ebenerdige Laden- und Gastronomieflächen gibt es in der Ahrensburger Innenstadt. Der Fachdienst Wirtschaftsförderung im Rathaus hat sie im vergangenen Jahr unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: 13 Flächen waren nicht vermietet, die Leerstandsquote liegt damit bei 5,3 Prozent. „Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2018. Damals betrug die Quote rund sechs Prozent“, sagt Wirtschaftsförderin Anja Gust. Ein nächster Schritt könne sein, auch die Größe der leerstehenden Geschäfte zu erfassen.

Darunter seien einige „Sorgenkinder“ – das heißt Flächen, die seit Jahren leer stünden oder immer nur kurzfristig vermietet seien, etwa an der Hagener Allee oder im Einkaufszentrum City Center Ahrensburg. So sind die ehemaligen Räume von Fisch Schloh am Ausgang Große Straße beispielsweise bereits seit 2013 ungenutzt.

Hoffnungen ruhen auf neuem Citymanager

Im vergangenen Jahr starteten Umbauarbeiten für ein italienisches Restaurant, das einen Teil der Fläche nutzen will. Doch die Eröffnung ist entgegen der Ankündigung der CCA-Geschäftsführung bislang nicht erfolgt. „Wir haben immer noch Hoffnung“, sagt Gust. Gleiches gelte auch für eine Belebung der Klaus-Groth-Straße neben dem CCA mit Außengastronomie.

Mit dem Thema Leerstand soll sich laut Gust bald der neue Ahrensburger Citymanager beschäftigen. Die Vollzeitstelle soll demnächst ausgeschrieben werden, die Verwaltung hat bereits eine Stellenbeschreibung erarbeitet. Diese wird den Politikern in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses am Montag, 17. Februar, vorgelegt. Dann soll das Gremium auch beschließen, den Sperrvermerk für die Stelle aufzuheben. Eine Aufgabe des Citymanagers soll darin liegen, Konzepte zur Belegung freier Ladenflächen zu erarbeiten. Gust: „Dafür muss er viel mit Bürgern, Eigentümern und Mietern kommunizieren.“