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Bargteheide: Fünf Kandidaten für den Seniorenbeirat

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Stellen sich zur Wahl für den Bargteheider Seniorenbeirat: Michael Fincke (v.l.), Horst Kolditz, Bernhard Böckler, Hannelore Schneider und Manfred Raddatz.

Stellen sich zur Wahl für den Bargteheider Seniorenbeirat: Michael Fincke (v.l.), Horst Kolditz, Bernhard Böckler, Hannelore Schneider und Manfred Raddatz.

Foto: Melissa Jahn

Der amtierende Vorsitzende des Gremiums, Reiner Ottersbach, stellt sich nicht mehr zur Wahl. Die läuft vom 3. Februar bis zum 3. März.

Bargteheide.  Sie organisieren Bus- und Ausflugsfahrten, kümmern sich um das Seniorenkino sowie alle weiteren Belange der Bargteheider Bürger ab 60 Jahren: die Mitglieder des Seniorenbeirates. „Es sei unser erklärtes Ziel, Senioren vom Fernseher wegzulocken“, fasst der amtierende Vorsitzende des Gremiums, Reiner Ottersbach, das gemeinsame Anliegen zusammen. „Wer trotz guter Beweglichkeit in unserer Gemeinde einsam ist, hat selbst schuld.“ Nach drei Wahlperioden stellt sich Ottersbach nicht mehr zur Wahl.

Die steht nun an: Wer seine drei Stimmen auf die insgesamt fünf Kandidaten verteilen möchte, hat dafür vom 3. Februar bis zum 3. März Zeit. Seit vier Amtszeiten dabei, sind Manfred Raddatz (76) und Michael Fincke. Während sich Raddatz für Vogelschutz engagiert, aber auch etwas für gleichaltrige Menschen tun möchte, hat sich Fincke einem „schweren Geschäft“ verschrieben – der Aufwertung des Radverkehrs. Hier sei „einiges im Argen“, so der 74-Jährige. Neben dem Seniorenbeirat engagiere er sich in der Arbeitsgruppe Radverkehr, was allerdings „äußerst kompliziert und mühsam“ sei.

Scheidender Vorsitzender ruft alle Senioren zur Wahl auf

Es treten zum zweiten Mal an: Bernhard Böckler (67), zuständig für das Thema „Beratung zur Vorsorge“ und Horst Kolditz (73), der sich um Bus- und Theaterfahrten kümmert. Neu dabei, ist Hannelore Schneider, die erst seit 2016 in Bargteheide wohnt und durch die zahlreichen Veranstaltungen zu den Senioren gestoßen ist. „Ich habe früh den Wunsch geäußert, dass ich meinen Beitrag leisten möchte“, sagt die 71-Jährige.

Insgesamt seien die Bargteheider Bürger zufrieden. Beschwerden gebe es kaum, die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Stadtvertretern wird positiv gesehen, so die Einschätzung der Kandidaten. Umso erstaunlicher sei es, dass zwei der möglichen sieben Plätze unbesetzt bleiben. Genug zu tun gibt es.

Allein von 2012 bis heute ist die Zahl der Stimmberechtigten um 900 auf 4789 gestiegen. Diese sollten, wenn möglich, zur Wahl gehen, sagt der scheidende Vorsitzende Reiner Ottersbach. „Die Wahlbeteiligung bedeutet Wertschätzung für unsere Arbeit.“ Die Wahlunterlagen werden in der kommenden Woche per Post versendet.

( mej )

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