Stormarn
Mikrozensus

Statistikamt Nord befragt 1035 Haushalte in Stormarn

Rund 36.000 Stormarner werden für den Zensus 2021 ausgewählt. Schon 2020 müssen sich 1035 Haushalte im Kreis den Fragen eines Mikrozensus stellen (Symbolbild).

Rund 36.000 Stormarner werden für den Zensus 2021 ausgewählt. Schon 2020 müssen sich 1035 Haushalte im Kreis den Fragen eines Mikrozensus stellen (Symbolbild).

Foto: Martin Gerten

Für den Mikrozensus 2020 müssen zufällig ausgewählte Bewohner etwa Fragen zur Arbeits- und Einkommenssituation beantworten.

Bad Oldesloe. Genau 1035 Haushalte in Stormarn erhalten in diesem Jahr Nachricht vom Statistikamt Nord. Für den sogenannten Mikrozensus 2020 befragt die Behörde bundesweit ein Prozent der Privathaushalte zu Familienstruktur, Arbeits- und Einkommenssituation, Ausbildung und weiteren Themen. Die Ergebnisse dienen als Informationsquelle für politische Entscheidungen.

Haushalte werden zufällig ausgewählt

Die Haushalte werden nach einem statistisch-mathematischen Zufallsverfahren ausgewählt. Für den Großteil der Fragen besteht Auskunftspflicht. Für Verweigerer kann ein Zwangsgeld verhängt werden. Die Haushalte werden über das Jahr verteilt befragt. Die Erhebungsbeauftragten sind ehrenamtlich tätig und verfügen über einen Lichtbild-Ausweis. Sie kündigen ihren Besuch mit einem Terminvorschlag an, es kann auch ein Ausweichtermin vereinbart werden. Neben einem persönlichen Interview kann die Befragung wahlweise auch per Post, Telefon oder Internet erfolgen. Die Angaben sind vertraulich.

Der Mikrozensus wurde erstmals 1957 durchgeführt. Er ist nach dem Zensus die größte repräsentative Haushaltserhebung. Für den Zensus werden alle zehn Jahre Daten für eine größere Zahl haushalte erhoben, während für den Mikrozensus jährlich Befragungen durchgeführt werden.