Verkehr

225.000 Euro für Pendler-Projekte in Stormarn

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Die Stadt Ahrensburg will an der Ladestraße in Bahnhofsnähe neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder schaffen. So könnten sie aussehen.

Die Stadt Ahrensburg will an der Ladestraße in Bahnhofsnähe neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder schaffen. So könnten sie aussehen.

Foto: Stadt Ahrensburg / HA

Metropolregion Hamburg investiert in Park + Ride- und Bike + Ride-Anlagen. Drei Projekte aus Stormarn werden finanziell unterstützt.

Ahrensburg. Mit 5,3 Millionen Euro hat die Metropolregion Hamburg in den vergangenen zehn Jahren die Schaffung von rund 10.000 Park + Ride- und Bike + Ride-Anlagen in der Hansestadt sowie um Umland unterstützt. Darunter sind auch drei Projekte in Stormarn. Dafür flossen 225.000 Euro in den Kreis.

Den Löwenanteil mit rund 146.000 Euro erhielt die Stadt Bad Oldesloe für den Bau der Park + Ride-Anlage in der Mommsenstraße am Bahnhof mit 139 Stellplätzen. Nutznießer ist auch Großhansdorf. Rund 53.000 Euro gab es für den Ausbau der Bike + Ride-Stationen an den U-Bahnhöfen Großhansdorf, Schmalenbeck und Kiekut. 270 Räder können so an den drei Standorten zusätzlich abgestellt werden. Das Projekt ist gerade in Planung und soll 2020 umgesetzt werden. Mit 26.000 Euro wurde die Gemeinde Tremsbüttel unterstützt für den Neubau einer Park + Ride-Anlage im Ortsteil Sattenfelde am Haltepunkt Kupfermühle an der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck. 15 Autos können dort stehen.

Kommunen erhalten einen Zuschuss von 12,5 Prozent zu den Gesamtkosten

Ziel der Metropolregion ist die Verlagerung des Individualverkehrs auf den öffentlichen Verkehr. Menschen sollen statt des Autos Bus und Bahn nutzen. „Durch die gezielte Ausweitung der Kapazitäten im Umland werden so auch die Stadtzentren entlastet“, heißt es dazu in einer Mitteilung.

2010 wurde in Zusammenarbeit mit dem HVV ein Park + Ride-Konzept aufgestellt. Die Förderfonds sind dabei das wichtigste Finanzierungsinstrument. In der Regel erhalten die Kommunen einen Zuschuss von 12,5 Prozent zu den Gesamtkosten. Durch das gesonderte NAH.SH-Bike + Ride-Programm dominiert in Schleswig-Holstein der Radstellplatz-Anteil. Die Anlagen sind in der Regel überdacht und oftmals als Sammelschließstätten gebaut.

Jüngstes Projekt ist jenes an der AKN-Station Meeschensee in Henstedt-Ulzburg. Dort sind 107 barrierefreie Auto-Stellplätze entstanden. Für Pendler, die vom Rad auf die Bahn umsteigen, gibt es 80 zusätzliche Plätze.

( suk )

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