Schienenverkehr

Reinfelds CDU fordert mehr Lärmschutz an Bahnstrecke

Durch Reinfeld will die Bahn ab 2030 pro Tag 88 Güterzüge schicken.

Durch Reinfeld will die Bahn ab 2030 pro Tag 88 Güterzüge schicken.

Foto: Oliver Berg / dpa

Ab 2030 fahren mehr Züge durch Reinfeld. Die CDU fordert deshalb zusätzlichen Lärmschutz. Damit beschäftigt sich der Bauausschuss.

Reinfeld . Acht Züge pro Stunde sollen ab 2030 durch Reinfeld fahren. Die Prognose der Deutschen Bahn sorgt in der Lokalpolitik für Unruhe. Die CDU-Fraktion hat für den kommenden Bauausschuss einen Antrag formuliert, mit dem der Lärmschutz an der Strecke verbessert werden soll.

„Es sollen alle Möglichkeiten zur Errichtung von zusätzlichem Lärmschutz ausgeschöpft werden“, sagt der Fraktionsvorsitzende Torsten Fuhr. Um das zu erreichen, soll sich Reinfeld zunächst der Lärmschutzaktion „Bahnlärm an der Strecke 1120 durch Stormarn“ des Kreises Stormarn anschließen. Ziel ist es, dass die Grenzwerte an der Hamburg-Lübeck-Strecke neu berechnet werden – auch für den Bereich in Reinfeld.

Pro Tag sollen 188 anstatt wie bisher 150 Züge durch Reinfeld fahren

Christdemokrat Fuhr: „Die Lebensqualität und der Gesundheitsschutz der betroffenen Bürger soll verbessert werden.“ Das dürfte spätestens ab 2030 nötig werden. Die Deutsche Bahn will dann 188 statt bisher 150 Züge am Tag durch Reinfeld schicken, davon sind 88 Güterzüge. Das würde bedeuten, dass im Schnitt alle siebeneinhalb Minuten eine Bahn durch die Stadt fährt. Über den Antrag der Christdemokraten wird im Bauausschuss am kommenden Dienstag, 3. Dezember, beraten. Beginn ist um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses (Paul-von Schoenaich-Straße 7).

( fif )

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