Stormarn
Stadtverordnetenversammlung

Ahrensburger müssen weniger für Abwasser zahlen

Olaf Grönwald leitet das Klärwerk in Ahrensburg.

Olaf Grönwald leitet das Klärwerk in Ahrensburg.

Foto: HA

Politiker haben beschlossen, dass die Gebühr 2020 um fünf Cent pro Kubikmeter sinkt. Dafür steigt die Regensteuer.

Ahrensburg. Für die Beseitigung ihres Schmutzwassers müssen Ahrensburger im kommenden Jahr etwas weniger zahlen. Die Gebühren sinken um fünf Cent auf 1,75 Euro pro Kubikmeter. Das haben die Stadtverordneten auf ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Eine Familie, die 150 Kubikmeter Wasser im Jahr verbraucht, spart im Vergleich zu diesem Jahr 7,50 Euro. Sie muss bei dem angenommenen Verbrauch 262,50 Euro im Jahr zahlen.

Gründe für die Senkung sind nach Angaben der Stadtverwaltung sinkende Kosten bei Abschreibungen und Zinsen sowie eine höhere prognostizierte Abwassermenge. Dem stehen steigende Kosten bei Material und Personal gegenüber.

Bebauung des Gewerbegebiets Beimoor-Süd wirkt sich auf Regensteuer aus

Der Preis für die Beseitigung des Niederschlagswassers – die sogenannte Regensteuer für überbaute und befestigte Grundstücksflächen – wird 2020 erhöht. Er steigt um 50 Cent auf zehn Euro je angefangene 25 Quadratmeter. Die Verwaltung geht aber davon aus, dass diese Gebühren wieder sinken werden, wenn mehr Grundstücke im Gewerbegebiet Beimoor-Süd bebaut sind und abgerechnet werden können.

Bei der Abfuhr des Abwassers aus Sammelgruben und des Schlamms aus Kleinkläranlagen müssen Ahrensburger künftig eine Anfahrtspauschale von 83,30 Euro zahlen. Die Kosten pro Kubikmeter sinken dafür leicht – von 9 auf 7,45 Euro (Abwasser aus Sammelgruben) und 20 auf 19 Euro (Schlamm aus Kleinkläranlagen).