Stormarn
Bad Oldesloe

Winterdienst in Stormarn steht mit 71 Mitarbeitern bereit

Für Stormarn sind vier Autobahn- und Straßenmeistereien in Bargteheide, Lübeck, Grande und Bad Oldesloe zuständig. Dort betreuen im Winterdienst 71 Mitarbeiter 635,23 Streckenkilometer.

Für Stormarn sind vier Autobahn- und Straßenmeistereien in Bargteheide, Lübeck, Grande und Bad Oldesloe zuständig. Dort betreuen im Winterdienst 71 Mitarbeiter 635,23 Streckenkilometer.

Foto: HA

Kreis Stormarn sieht sich gut vorbereitet auf den Winter. Für das Räumen der Gemeindestraßen sind die Bauhöfe der Kommunen zuständig.

Bad Oldesloe. Die Salzlager gefüllt und die Maschinen einsatzbereit: Das Land Schleswig-Holstein und sein Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) sehen sich gut gerüstet für den anstehenden Winter, auch im Kreis Stormarn. „Wir haben gut 30.000 Tonnen Streumittel im ganzen Land eingelagert. Wir sind also gut vorbereitet, um in die Wintersaison zu gehen“, sagt Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP). „Der Straßenwinterdienst ist so organisiert, dass ein 24-Stunden-Streu- und Räumdienst auf den Autobahnen gewährleistet ist und auf allen anderen wichtigen Straßen zwischen 3 und 22 Uhr nach Bedarf geräumt und gestreut wird“, erklärt LBV.SH-Direktor Torsten Conradt.

Für den Winterdienst hat der Landesbetrieb 26 Autobahn- und Straßenmeistereien mit 615 Straßenwärtern und Kraftfahrern zur Verfügung. Sie betreuen 8135 Streckenkilometer. Für Stormarn sind vier Autobahn- und Straßenmeistereien in Bargteheide, Lübeck, Grande und Bad Oldesloe zuständig. Dort betreuen im Winterdienst 71 Mitarbeiter 635,23 Streckenkilometer. Darunter sind rund 86 Kilometer Autobahnen, 69 Kilometer Bundesstraßen, 222 Kilometer Landesstraßen und rund 259 Kilometer Kreisstraßen. Dem LBV.SH stehen landesweit 337 Fahrzeuge und 829 Großgeräte zur Verfügung. Wichtig: Für das Räumen und Streuen der Gemeindestraßen ist nicht der Landesbetrieb zuständig, sondern die Bauhöfe der einzelnen Kommunen.

Im vergangenen Winter gab es Kosten von 6,4 Millionen Euro

Die Gesamtkosten des Winterdienstes betrugen in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt 10,3 Millionen Euro pro Wintersaison. „Der vergangene Winter war insgesamt sehr mild, sodass nur rund 6,4 Millionen Euro ausgegeben werden mussten“, sagt Minister Buchholz. Im Winter 2017/2018 waren es noch 16,2 Millionen Euro. Nur im Winter 2007/2008 – also vor mehr als zehn Jahren – war der Winterdienst mit 4,6 Millionen Euro noch etwas günstiger. Das spiegelt sich auch im verbrauchten Salz wieder: 2018/2019 wurden 15.000 Tonnen Salz abgestreut. Im Jahr davor waren es mehr als 53.000 Tonnen.