Stormarn
Frauenpower

Bürgermeisterinnen gründen in Lübeck eigenes Netzwerk

Beim Treffen der hauptamtlichen Bürgermeisterinnen Schleswig-Holsteins in Lübeck (v. l.): Sabine Kählert (Tornesch), Britta Lang (Mittelangeln), Elke Christina Roeder (Norderstedt), Verena Jeske (Bad Bramstedt), Heike Döpke (Barmstedt), Julia Samtleben (Stockelsdorf), Birte Kruse-Gobrecht (Bargteheide), Tanja Rönck (Malente), Andrea Hansen (Uetersen) und Christiane Küchenhof (Schenefeld)

Beim Treffen der hauptamtlichen Bürgermeisterinnen Schleswig-Holsteins in Lübeck (v. l.): Sabine Kählert (Tornesch), Britta Lang (Mittelangeln), Elke Christina Roeder (Norderstedt), Verena Jeske (Bad Bramstedt), Heike Döpke (Barmstedt), Julia Samtleben (Stockelsdorf), Birte Kruse-Gobrecht (Bargteheide), Tanja Rönck (Malente), Andrea Hansen (Uetersen) und Christiane Küchenhof (Schenefeld)

Foto: HA/Stadt Bargteheide / Stadt Bargteheide

Bundesweit werden nur zehn Prozent aller Rathäuser von Frauen geführt. Das soll sich mit dem EU-Projekt „Mayoress“ schon bald ändern.

Bargteheide/Lübeck. Noch werden bundesweit nur zehn Prozent aller Rathäuser von Frauen geführt. Auch wenn in Schleswig-Holstein der Anteil bei 20 Prozent liegt, sind Frauen in dieser kommunalen Führungsposition noch immer deutlich unterrepräsentiert. Das soll sich mit dem EU-Projekt „Mayoress“ schon bald ändern. Ziel ist ein Netzwerk, das Bürgermeisterinnen zusätzliche Informations- und Austauschmöglichkeiten bieten und ein Sprachrohr für deren Interessen werden soll.

Um sich besser zu vernetzen, trafen sich am vergangenen Wochenende die hauptamtlichen Bürgermeisterinnen Schleswig-Holsteins zu einem Arbeitstreffen in Lübeck. „Starke Netzwerke bieten zusätzliche Ressourcen für Frauen im Führungsalltag und stärken ihre Position in der männerdominierten Kommunalpolitik“, sagt Birte Kruse-Gobrecht aus Bargteheide, die einzige hauptamtliche Bürgermeisterin in Stormarn.

Schleswig-Holstein ist Vorreiter beim Aufbau von Netzwerken

Das internationale EU-Projekt „Mayoress“, das auch vom Bundesministerium für Familie, Jugend Frauen und Senioren unterstützt wird, richtet sich an Bürgermeisterinnen und Expertinnen aus Deutschland, Polen, Österreich und Frankreich und wird von der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) mit Sitz in Berlin umgesetzt. In Deutschland wird konkret der Aufbau von Netzwerken für Bürgermeisterinnen in Schleswig Holstein und NRW unterstützt.

In Lübeck dabei waren Sabine Kählert (Tornesch), Britta Lang (Mittelangeln), Elke Christina Roeder (Norderstedt), Verena Jeske (Bad Bramstedt), Heike Döpke (Barmstedt), Julia Samtleben (Stockelsdorf), Birte Kruse-Gobrecht (Bargteheide), Tanja Rönck (Malente), Andrea Hansen (Uetersen) und Christiane Küchenhof (Schenefeld).